Promethean Fire - Narkissos

Review

Ich mag es nicht sonderlich, Platten zu verreißen. Besonderes nicht, wenn die Bandmitglieder offensichtlich mit viel Elan bei der Sache sind. Nun ist aller Anfang schwer und auch manche Stars der heutigen Metal-Szene haben zu Beginn ihrer Karrieren nicht unbedingt Ohrenschmaus-Silberlinge abgeliefert (Was natürlich immer eine Geschmackfrage ist).

Im Death Metal-Underground fleißig unterwegs, haben PROMETHEAN FIRE ihre erste Mini-CD in Eigenregie herausgebracht und sind mächtig stolz darauf, was auch absolut okay ist.

Leider fallen jedoch alle drei Stücke bei mir persönlich durch. Mir fehlt die Originalität und Frische, der Duft nach etwas Besonderem, auch wenn es nur eine Nuance ist. Es klingt jedoch x-beliebig und schon tausendfach gehört.

Nun sollte sich keiner über dieses Review ärgern. Besonders wenn die Jungs nur just-for-fun Musik machen. Im Underground sind kleine Bands wie diese sehr beliebt und es ist wichtig und richtig, dass es sie gibt. So kann man für einen Heiermann noch eine handvoll Bands gucken, direkt vor der Bühne abmoshen, mit einer Pulle 1€ Bier in der Hand und muss nicht immer in die Metropolen pilgern und seine Helden aus der Ferne betrachten. Von daher: ein Satz mit x, macht aber nix.

29.03.2014

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5 Kommentare zu Promethean Fire - Narkissos

  1. Sebastian sagt:

    Sehr ausführliches und vor allem objektives Review. Just for fun ist wahrscheinlich auch nicht dieses Review gemacht worden. Immerhin musste sich Herr G. die CD ja anhören. Das war sicherlich unglaublich schmerzhaft. Auch wenn es nur Nuancen waren. Egal, die Scheibe gab’s bestimmt im Bundle mit nem Kasten Bier (für nen 10er). Da ist natürlich die nüchterne Objektivität aus Versehen ins schreiberische Abseits geschlittert. Macht ja nix. Is ja nur ne kleine Band. Die versteht das schon. Aus der Nähe von mir betrachtet: Augen auf bei der Verteilung von alkoholischen Getränken und den Geschmäckern von Gastautoren. Mit netten Grüßen Sebastian/Promethean Fire. p.s.: Übrigens falsches Cover (vielleicht liegt’s daran, dass wir das auch noch selbst gemacht haben – macht aber nix)

  2. Katarakt sagt:

    Danke schön. Man reisst sich als Band den Allerwertesten auf, damit ein Hobbyschreiber jemandes Bemühungen durch spätpubertäre, wenig objektive Pseudokritik zunichte macht. So hält man den Untergrund unten. Flasche.

  3. Der Erleuchter sagt:

    Auch objektiv betrachtet, als neutraler, dem Death Metal sehr zugetaner Musikhoerer, ist das nicht mehr als 3-4 Punkte wert. Der Markt ist inzwischen so ueberschwemmt mit aehnlich klingenden Bands, ich kann den Autor verstehen, dass er irgendwann genervt ist.

    Auch hier nichts, wo man aufhorcht und denkt…wow, das hab ich schon lange nicht mehr gehoert.

  4. Katarakt sagt:

    Und woher, bitte, lieber Erleuchter, meinst du dir eine objektive Meinung bilden zu können, zumal es die EP weder zu kaufen noch im Netz anzuhören gibt? Es sei denn, natürlich, du möchtest grad dein Geschribsel vom 29.03. rechtfertigen. Dann hab aber bitte auch die Eier, dazu zu stehen.

  5. Der Erleuchter sagt:

    Der Titelsong habt ihr selbst in YT reingestellt, ebenso die Demosongs. Wenn die anderen beiden Songs der EP nichts essentielles anders machen, kann ich mir sehr wohl meine Meinung bilden. Der DM-Markt ist nunmal uebersaettigt, da muss man schon gewaltig abliefern, um was reißen zu koennen.

    Und nein, ich bin nicht der Autor.