RAM - Death

Review

Die Schweden von RAM haben, wie viele andere Bands auch, im Laufe der Jahre einige Besetzungswechsel hinnehmen müssen. So ist auf quasi jeder Veröffentlichung der Band ein neues Bandmitglied zu hören. Zuletzt kam Basser Tobbe Pettersen hinzu. Der allerdings erwies sich bislang als Glücksgriff, denn RAM haben nun das stärkste Line-Up ihrer Karriere und mit dem neuen Album “Death” einen Kracher abgeliefert, der die Konkurrenz das Fürchten lehren sollte.

Schon mit dem Vorgänger “Lightbringer” hatten die Schweden ein sehr starkes Album vorgelegt, mit “Death” jedoch toppen sie die dort gebotene Leistung noch um einiges. “Death” punktet mit durchdachtem Songwriting, klasse Melodien und tiefer Verneigung vor den Achtzigern. Ein Cocktail, der zwar nicht unbedingt neu ist, im Falle RAM aber sehr gut mundet. Songs wie “Release Me”, “I Am The End” oder “…Comes From The Mouth Beyond” haben viele Facetten, die sich erst nach mehrmaligem Hören vollends entfalten und so zur Langzeitwirkung der Platte beitragen. Es befinden sich neben typischen Nackenbrechern, wie dem bereits  als Vinyl-Single veröffentlichtem “Under The Scythe”, auch ruhigere Nummern wie “Frozen” oder “Hypnos” auf dem Album, die deutlich für Abwechslung sorgen und durch Atmosphäre überzeugen können.

Angefangen bei dem atmosphärischen, beklemmenden Intro “Death…” folgt mich den schon erwähnten “…Comes From The Mouth” und “I Am The End” gleich das volle Brett. Die Riffs kommen, dank der traditionell gehaltenen Produktion, schön schneidend aus den Boxen, die Rhythmusgruppe bildet eine perfekte Einheit und über allem steht Sänger Oscar Carlquist, der seine Kollegen perfekt durch die Songs dirigiert. Das ganze Album klingt wie aus einem Guss, hat keinerlei Schwachstellen und dass die Einflüsse von RAM hier und da durchschimmern stört auch nicht im Geringsten. RAM ist es vielmehr gelungen, ihre eigenen Trademarks optimal mit ihren Einflüssen zu verbinden ohne dabei abkupfern zu müssen. Im Gegenteil, die Schweden wandeln genau das in eine ihrer Stärken um. “Death” versprüht NWoBHM-Flair und ab und an fühlt man sich auch an Gruppen wie MERCYFUL FATE erinnert, was Songs wie “Under The Scythe” oder “Flame Of The Tyrants” belegen, doch RAM haben längst ihren eigenen Stil gefunden, den sie auf dem neuen Album bis nahe der Perfektion verfeinert haben.

“Death” enthält keinerlei Schwachstellen und dürfte RAM noch einen weiteren Schritt nach vorne bringen. Was die Konkurrenz betrifft, die vor allem in Bands skandinavischer Abstammung zu finden sein dürfte, sind RAM momentan die Könige auf dem Thron des traditionellen Metal. Was “Killers” für die NWoBHM war, kann “Death” für die heutige Szene werden. Freunde traditioneller Klänge kommen um diese Platte jedenfalls nicht herum.

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17.01.2012

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