Ruins Of The Past - Ruins Of The Past

Review

RUINS OF THE PAST sind ein Ein-Mann-Projekt aus Berlin. Tobias Jäpel ist der Mann dahinter, welcher auch noch Gitarrist bei KALIBOS ist. Das selbstbetitelte Debütalbum liefert symphonischen Death Doom Metal.

“Ruins Of The Past” lebt von langsamen mit mittelschnellen, epischen Stücken voll dunkler Atmosphäre, hymnischem Charakter, rauer Stimmlage und melancholischer Melodieführung. Dabei bedienen sich RUINS OF THE PAST der typischen Stilelemente und decken eine recht große Bandbreite im Doom Metal ab. Eines der wichtigen Erkennungsmerkmale sind die im Doom eingeflochtenen orchestralen Arrangements, was man ja nicht allzu häufig zu hören bekommt. Das Ganze erzeugt eine fast schon hypnotisierende Wirkung. Manche Stellen erinnern ein wenig an die Titelmelodie von “Game Of Thrones”, ich gehe mal von einer unterbewussten Beeinflussung aus. Ansonsten kann man hier und da Parallelen zu EX DEO, OCTOBER TIDE, AMORPHIS und ENSHINE entdecken. Besonders hervorheben möchte ich das manchmal etwas abstrakt wirkende “The Fallen Empire”, welches mit einer gekonnten Mischung aus Melodik und Aggressivität aufwartet. Noch besser ist das zehnminütige, richtiggehend verzweifelte Titelstück, bevor das Debütalbum von RUINS OF THE PAST im vertonten Edgar Allan Poe Gedicht “The Lake” endet. Nicht jeder Schuss ist ein Treffer, aber insgesamt haben wir es hier mit einem in sich stimmigen Werk zu tun. Und irgendwo haben RUINS OF THE PAST ein wenig ihre eigene Nische gefunden.

18.10.2017

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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