Sepultura - Live In São Paulo

Review

Galerie mit 8 Bildern: Sepultura - With Full Force 2014

Während im Heimatland noch große Hallen gefüllt werden, kommt einer der Wegweiser des Metals auf dem alten Kontinent jenseits des großes Teiches nur noch als Support in Frage. Seitdem Mastermind Max Cavalera seine Seele auf Rundflug geschickt hat, ist diese Band nur noch ein Schatten seiner selbst. Und so verwundert es nicht, dass das im April 2005 aus ihrer Heimatstadt aufgezeichnete Konzert besonders durch die vielen Klassiker der Band getragen wird.

Eigentlich darf man sich über die Live-Performance von „Propaganda“, dem Doppelpack „Innerself/Beneath The Remains (warum wird ersteres eigentlich nie ausgespielt?!) oder natürlich auch „Territory“ und „Roots Bloody Roots“ freuen. Eigentlich. Denn zum einen klingt der Sound unverfälscht mies. Das laue Geschredder wird von den allzeit dominierenden Drums in beinahe jeder Phase übertönt – Moshgefühl Fehlanzeige. Zum anderen stinkt Sänger Derek Green live gegenüber Herrn Cavalera noch deutlicher ab, was zum Ende des Konzerts in ein müdes Gekrächze mündet. Das oft überraschungslose und ein wenig übermotiviert hektische Runterzocken der Songs macht den Gesamteindruck nicht unbedingt besser. So bleibt selbst für Fans die Frage, ob dieses Live-Album das Portemonnaie belasten soll. Wenn, dann sollte erwogen werden, sich aufgrund der visuellen Reize für die ebenfalls erschienene DVD zu entscheiden.

Setlist:

CD 1:

01. Intro
02. Apes Of God
03. Slave New World
04. Propaganda
05. Attitude
06. Choke
07. Innerself / Beneath The Remains
08. Escape To The Void
09. Mindwar
10. Troops Of Doom

CD 2:

11. Necromancer
12. Sepulnation
13. Refuse/Resist
14. Territory
15. Black Steel In The Hour Of Chaos
16. Bullet The Blue Sky
17. Reza
18. Biotech Is Godzilla
19. Arise / Dead Embrionic Cells
20. Come Back Alive
21. Roots Bloody Roots

06.02.2006

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1 Kommentar zu Sepultura - Live In São Paulo

  1. metalpunk 666 sagt:

    Ich hatte mehr von der CD erwartet…
    Der Sound ist wirklich spitzenklasse, was man von Derrick Greens Gesang leider nicht behaupten kann. Man versteht zum Teil kein einziges Wort, weil er nur rumkrächzt und rumnuschelt… Zum Glück machen alte Klassiker wie Propaganda, Territory und Refuse/Resist einen guten Eindruck, obwohl Reuse/Resist viel zu schnell gespielt wird und man teils kein Wort versteht 😉

    7/10