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Sinergy - Beware The Heavens

Review

Metal!!! Endlich mal wieder Heavy Metal in seiner ursprünglichen Form, kein Weicheier-Gothic-Gesülze oder Doofmeier-Black-Geschreie, nein, purer Heavy Metal, wie er nur für harte Männer sein kann. Und für Männer ist diese Musik gemacht, denn keine geringere als Kimberly Goss (kennt jeder, war mal bei Therion, Dimmu Borgir und Ancient, hat aber irgendwie nie was richtiges auf die Beine gestellt – warum nur?) ist der Kopf hinter diesem Stück Stahl. Dazu noch ein paar Mitglieder aus anderen Bands (z.B. In Flames und Children Of Bodom) und fertig ist das völlig uneigennützige Sideproject Sinergy. Natürlich rennt diese Band hier keinem Trend hinterher, sondern macht Metal aus den 80ern, wie er zur Zeit total unpopulär ist. Nach Hammerfall klingt die Band ein bißchen, die Band versucht aber ihren eigenen Stil zu fahren, der sich von solchen Vorbildern komplett gelöst hat. Kimberly singt wie eine junge Göttin und dürfte die langhaarigen Freunde harter Klänge so richtig in Extase versetzten, besonders wenn sie zur obligatorischen Ballade „Razor Blade Salvation“ mal richtig Gefühle zeigt. Einfach schön zu sehen, daß es noch echte Musik für echte Fans gibt, und nicht etwa ein Produkt der Industrie, die versucht noch ein paar Köten an den Freunden des Metals zu verdienen, ist. Eine wirklich selbstlose Platte, die zeigt, wie toll die Musiker sind und daß sie immer noch nicht genug von den Fans haben. Wenn du gerne deine Rübe zu echtem Metal schüttelst und auch nichts gegen ein paar wenige Klischees hast und es dir auch nichts ausmacht, wenn die Band vielleicht nicht ganz so innovativ ist, dann sollte Sinergy DIE Band für dich sein, denn sie sind momentan die wirklich einzige Band, die diesen tollen Stil auf diese Art spielt. Und wenn Kimberly singt, erblasst selbst die hocherotische, gefühlvolle und göttliche Doro vor Neid. Es gibt eine neue Metalgöttin und die heißt Kimberly Goss! Laßt uns ihr huldigen und ehrfürchtig unser Haupthaar ihr zu Ehren kreisen! Hail true Metal! Hail Kimberly! Hail Sinergy! [Anm. der Redaktion: Wir entschuldigen uns vielmals für die Entgleisungen des Autors, der leider dem Wahnsinn anheim gefallen ist. Wir mußten ihn mit roher Gewalt aus seinem Zimmer entfernen, wo er vor seiner Stereoanlage kniete und immer wieder schrie: „Die Metalgöttin kommt! Die Meisterin ist da!“. Wie ein wildes Tier verteidigt er seine Anlage, die in voller Lautstärke immer wieder nur eine CD abspielte. Erst nach dem drei Pfleger ihn „sanft“ zu Schlafe brachten, konnten wir dieser Kakophonie ein Ende bereiten. Wir möchten dennoch hiermit die letzten Worte des Autors veröffentlichen, vielleicht geben sie Aufschluß über diesen ungewöhnlichen Vorfall. Für Hinweise wären wir den Leser der Dark Site natürlich sehr verbunden, eine E-mail an die Redaktion genügt.]

22.06.1999

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2 Kommentare zu Sinergy - Beware The Heavens

  1. Amok sagt:

    Hätte ich diese CD nicht bei eBay für eine Handvoll Mark ersteigert , sondern bei NB oder sonstwo für 25 DM gekauft , ich hätte mich wirklich geärgert . Denn die Spielzeit ist wirklich unter aller Sau , zumal zu den 35 Minuten noch ein Instrumental und ein Zwischenstück gehören , also haben wir es mit knapp 28 Minuten Musik zu tun …. die ist dafür aber auch wirklich gut , Heavy Metal ohne "Eunuchenattacken" ( soweit bei einer Frau überhaupt möglich ) , souveräne Gitarrenarbeit von "Gitarrengott" Alexi und einfach gute Songs . Mit doppelter Spielzeit auf gleichem Niveau hätt ich 9 Punkte gegeben , aber so gibt´s Abzug von mir !

    7/10
  2. elwenil sagt:

    Ich hab mir Sinergy gekauft weil ich von der euphorischen Review auf dieser Seite damals überzeugt wurde, dass es sich hierbei wirklich um ein super Album handeln würde. Und hätte ich vor 4 Jahren einen Kommentar geschrieben dann hätte ich auch vielleicht eine 9 (wenn nicht sogar eine 10) geben können. Aber leider wurde das Album von Hördurchgang zu Hördurchgang immer uninteressanter (was für gewöhnliche Alben ja ganz normal ist). Und jetzt, 4 Jahre nachdem ich die CD gekauft habe steht sie verstaubt in meinem CD-Ständer. Kein einziger Song reißt mich jetzt noch vom Hocker, zu monoton ist das Songwriting und zu sehr erinnert die Gitarrenarbeit an C.O.B. Und seit ich Sinergy letztes Jahr live ertragen musste kann ich nicht mal einen Sympathiepunkt geben.