Toxic Holocaust - Chemistry Of Consciousness

Review

Wenn man den Angaben der Metal Archives folgt, haben es TOXIC HOLOCAUST seit ihrer Gründung 1999 auf stolze 33 Veröffentlichungen gebracht (Sampler-Beiträge eingerechnet). Joel Grind und seine hin und wieder wechselnde Begleitmannschaft gehören also zu den umtriebigen Bands des Thrash-Metal, selbst wenn sie es bislang nur auf vier Longplayer gebracht haben. Auch “Chemistry Of Consciousness”, das fünfte Album der Band, präsentiert altbekanntes aus dem Hause TOXIC HOLOCAUST.

Die Melange aus Thrash-Metal, räudigem US-Punk und Einflüssen aus der ersten Black-Metal-Welle (Stichwort: VENOM) ist nach wie vor sehr energiegeladen und wird von der Band regelrecht zelebriert. Die Einflüsse des frühen Punk/Hardcore machen sich auch in der Länge der Songs bemerkbar. Der Opener “Awaken The Serpent” geht in knapp über eineinhalb Minuten über die Ziellinie, hat bis dahin auf der anderen Seite aber auch alles gesagt. Das Riffing ist wie immer sehr räudig und dreckig gehalten. Die Drums scheppern in bester D-Beat-Manier schön punkig unter den Riffs und Grinds Gesang klingt ebenso angepisst, wie auf den anderen Releases der Band.

TOXIC HOLOCAUST gehen auch auf ihrem fünften Album keine Kompromisse ein. Auch die Intensität früherer Releases wird mühelos auf das aktuelle Werk übertragen. Was mir ein wenig zu kurz kommt, ist die Abwechslung innerhalb der einzelnen Stücke. Hier war der direkte Vorgänger besser durchdacht. Die Amis treten auch auf “Chemisty Of Consciousness” das Gaspedal nicht über die komplette Albumdistanz bis zum Anschlag durch, aber die groovigeren Parts haben schon besser mit dem Thrash-Attacken der Band harmoniert. Man könnte, wenn man kleinlich wäre, auch die mit unter dreißig Minuten etwas sehr knapp bemessene Spielzeit als Kritikpunkt ins Rennen schicken. Muss man aber nicht, denn mit mehr Material hätte “Chemistry Of Consciousness” einige Lückenfüller im Programm und der Spannungsbogen hätte überstrapaziert werden können. Die Spielzeit geht hier schon in Ordnung.

Also bleibt zum Schluss festzustellen, dass TOXIC HOLOCAUST ihren Fans wieder ein Album kredenzt haben, das die Erwartungen ihrer Jünger durchweg gerecht werden dürfte. Songs wie “Rat Eater”, das starke “Salvation Is Waiting”, “International Conspiracy” oder der Titeltrack gehen auf die Zwölf und sollten keinen Fan der Band enttäuschen. Thrasher genießen “Chemistry Of Consciousness” natürlich trotz der genannten (kleinen) Kritikpunkte.

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22.10.2013

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