Voyager und Now - Seas EP

Review

Belgischer Metalcore hört sich gar nicht mal so schlecht an. Nein, die Jungs von NOW, VOYAGER singen nicht auf französisch etc., die Texte sind allesamt auf englisch. Allerdings sind mir nicht allzuviele Bands aus Belgien bekannt, die sich dem Metalcore gewidmet haben.

Exoten sind die Brüsseler damit jedoch nur durch ihre Herkunft. Die Mucke auf “Seas”, einer EP mit fünf Stücken, erinnert an die großen und erfolgreichen Acts des Genres. Dabei verbreiten NOW, VOYAGER jedoch eine schöne Atmosphäre (z.B. bei “Tabula Rasa”) D.h., dass nicht nur ständig geballert wird, sondern auch Platz für ruhige und sphärische Passagen geblieben ist. Und genau hier liegt auch das Steckenpferd der Combo. Die melodischen Parts ihrer Musik gepaart mit dem bemerkenswerten Gesang von Nabil Sanaullah, der bei den cleanen Vocals jedoch besser zu gefallen weiß. Die Shouts könnten ruhig etwas reduziert werden.

Insgesamt bietet “Seas” einen anspruchsvollen Vorgeschmack auf Dinge, die da sicherlich noch kommen werden. Zwar kann sich die Band mit der EP nicht an die Speerspitze des Genres katapultieren, allerdings sollten Anhänger der Musikrichtung durchaus mal einen Probehörgang machen.

14.08.2012

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Voyager und Now - Seas EP

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Belgischer Metalcore hört sich gar nicht mal so schlecht an. Nein, die Jungs von NOW, VOYAGER singen nicht auf französisch etc., die Texte sind allesamt auf englisch. Allerdings sind mir nicht allzuviele Bands aus Belgien bekannt, die sich dem Metalcore gewidmet haben.

Exoten sind die Brüsseler damit jedoch nur durch ihre Herkunft. Die Mucke auf “Seas”, einer EP mit fünf Stücken, erinnert an die großen und erfolgreichen Acts des Genres. Dabei verbreiten NOW, VOYAGER jedoch eine schöne Atmosphäre (z.B. bei “Tabula Rasa”) D.h., dass nicht nur ständig geballert wird, sondern auch Platz für ruhige und sphärische Passagen geblieben ist. Und genau hier liegt auch das Steckenpferd der Combo. Die melodischen Parts ihrer Musik gepaart mit dem bemerkenswerten Gesang von Nabil Sanaullah, der bei den cleanen Vocals jedoch besser zu gefallen weiß. Die Shouts könnten ruhig etwas reduziert werden.

Insgesamt bietet “Seas” einen anspruchsvollen Vorgeschmack auf Dinge, die da sicherlich noch kommen werden. Zwar kann sich die Band mit der EP nicht an die Speerspitze des Genres katapultieren, allerdings sollten Anhänger der Musikrichtung durchaus mal einen Probehörgang machen.

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