Witticism - Shadows Of Thy Creation

Review

Wenn Studenten Ablenkung vom Studium brauchen, dann gründen sie eine Band. Am besten extrem, böse und laut, damit der Kopf frei wird. Als Abwechslung zum anspruchsvollen Studium haben die Jungs von WITTICISM wohl beschlossen, alles so einfach wie möglich zu halten und ja keine komplexen Strukturen einzubauen. Pure Bosheit sollte “Shadows Of Thy Creation“ verbreiten, was auch die geheimnisvollen (und dabei nicht gerade originell wirkenden) Songtitel verraten. Herausgekommen ist ein ziemlich durchschnittliches Album in der weiten Schnittmenge zwischen Death- und Blackmetal.

WITTICISM haben ihre Hausaufgaben durchaus gemacht, haben fett produziert, beherrschen ihre Instrumente – aber leider reicht das nicht für ein Top-Album!
Über weite Strecken wird einfach im Mid-Tempo die Double-Bass gerührt, dazu gibt’s entweder einen bis drei frostkalte Akkorde oder Doppelgitarrenläufe – ein paar Breaks reingeschmissen, tiefes Röcheln dazu und hin und wieder sogar ein bisschen Groove. Nichts Neues also und schon tausendfach besser gehört.
Manchmal werden sogar sanfte, durchaus gut gespielte und atmosphärische Intermezzi mit Klavier und Streichinstrumenten eingebaut, ansonsten wird jedoch auf Teufel komm raus humorlos drauflos geprügelt. Weder Fisch noch Fleisch, weder gut noch schlecht. Aber verdammt true!

27.03.2008

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