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Konzertbericht

 

FREI.WILD sind nach ihrer großen X-Mas-Tour "Die Welt brennt" wieder unterwegs in den deutschen Konzerthallen und bringen die Luft zum lodern. Nicht nur in den Hallen, in denen sie spielen und die vielerorts ausverkauft sind, sondern auch, wenn es um die alte, leidige Diskussion geht, die in Wirklichkeit wohl kein Mensch mehr hören kann. In Osnabrück und in Essen wird die Luft schon am frühen Nachmittag heiß. Der FREI.WILD Truck hat sich bereits zu früher Stunde an den Locations eingefunden und viele Fans nutzen die Gelegenheit, um nicht nur das Konzert zu zelebrieren. Auf den Parkplätzen wird gefeiert, was das Zeug hält. Musik tönt aus den Kofferräumen der Autos und Bier fließt in rauen Mengen. Am Truck finden sich die Fans ein, genießen die Atmosphäre und schließen zahlreiche neue Kontakte. FREI.WILD breiten sich wie ein Lauffeuer aus und stecken alles in Brannt.

BRDIGUNG

In Osnabrück wartet noch eine beachtliche Schlange vor dem Eingang, als aus dem Inneren bereits der erste Song von BRDIGUNG die Fensterscheiben zum Vibrieren bringt. Im Vorraum wird man von einem dicken Dunst aus Zigaretten-, Frittenfett und veratmeter Luft in Empfang genommen. Um noch in die eigentliche Halle zu kommen, bedarf es ein wenig Nachdruck. Es ist verdammt voll und sogar die Tribünen, die sich links und rechts befinden, sind schon mit zahlreichen Fans gefüllt. Die Stimmung ist verdammt gut und die FREI.WILD-Fans steigen großzügig auf BRDIGUNG ein. Ein erfolgreicher Gig für die jungen Deutschrocker aus Kempen die bei dem FREI.WILD Label Rookies&Kings unter Vertrag stehen.


Ein paar Wochen später steht in der Essener Grugahalle dann schon wieder der Tourabschluss vor der Tür. BRDIGUNG können sich somit auf den einen oder anderen Scherz der Crew einstellen. Im Inneren wirkt die Grugahalle wesentlich größer und auch moderner. Man wird nicht direkt von einer dicken, stickigen Wolke in Empfang genommen und kann sich im gesamten Gebäude noch frei bewegen. So kommt es, dass es beim Start des Gigs von BRDIGUNG noch nicht ganz bis zur Hälfte gefüllt ist. Viele Besucher halten sich im unteren Teil der Halle auf, wo der Zugang zum Bier ist. In dem Raum, in dem sich das eigentliche Schauspiel zutragen wird, gibt es keine einzige Theke.


Der letzte Tourtag trägt erste Früchte. Im wahrsten Sinne des Wortes. An den Mikroständern von Julez, Tobsen und Jonzen befinden sich nicht die Sprechrohre zum Publikum, sondern drei Bananen. Lachender Weise kommt die Band auf die Bühne und wird im letzten Moment vom Techniker gerettet und der noch einiges zu tun hat. Das Schlagzeug wurde ebenfalls leicht manipuliert und fordert Drummer Da Prinz. Heraus.  Julez kann sich das Lachen nicht verkneifen. Man merkt, dass er sich nicht schlüssig ist, wie es nun im Set weiter geht. Grund dafür sind Zettel mit der Aufschrift „Fucked By Crap“, die den Blick auf die ersten fünf Lieder auf der Setlist nicht zulässt. Zudem läuft auf seinem Monitor ein Porno. „Ich will was mit Pferden und Eseln!“ lacht er.

 


Ein Blick von oben offenbart einen kleinen Pogo-Wust vor der Bühne und der Applaus ist durchaus zu schätzen. „Feuer und Eis“ kommt beim Publikum ziemlich gut an und man kann hören, dass das Publikum sogar des Refrains mächtig ist. „Feuer und Eis“ gibt es als Downloadsingle. Kein Wunder also, dass dieser Song bekannter ist, als die anderen Tracks der Setlist. Ab diesem Song entsteht ein bisschen der Eindruck, dass ein gewisser Punkt erreicht wurde, der das ganze Spektakel einen weiteren Anstoß gegeben hat. Der Sound ist leider nicht sonderlich prall aber für die ironisch gemeinte Medley aus „Hey was geht ab“ und LADY GAGAS „Papparazzi“ durchaus ausreichend. Während dessen schreitet die Crew wieder zur Tat, schnappt sich zwei Besen und beginnt die Bühne zu fegen. Neben dem Tourabschluss kommt hinzu, dass heute das Release Datum von dem neuen Album „Zwischen Engeln & Teufeln“ ist.  Obwohl das Album erst heute veröffentlicht wurde, begleiten einige Songs die Band schon auf der gesamten Tour, so wie „Wenn der Vorhang fällt“ und „Für meine Freunde“.


„Wir spielen ein Spiel. Es heißt: Wir rasten vollkommen aus!“ Julez fordert vom Publikum, dass sich alle hinsetzten. Während sich ein recht großer Teil der Masse allmählich Richtung Boden bewegt, beginnen BRDigung „Falscher Prophet“ zu spielen. Genau zum richtigen Zeitpunkt springen alle vom Boden in die Luft und brüllen laut los. Wirklich ein klasse Zug, dass so viele so toll mitgezogen haben.


„Für meine Freunde“ und „Kein Kompromiss“ bilden nach 45 Minuten den Abschluss der letzten Show von BRDIGUNG auf der Tour mit FREI.WILD. Diese wird jedoch nicht beendet, ohne dass noch einmal Schabernack getrieben wird. Bei „Kein Kompromiss“ wird Da Prinz Opfer der Scherzbolde, die ihm Stück für Stück das Drumset auseinander nehmen.


Setlist:

  • Intro
  • Wieder da
  • Party jeden Tag
  • Wenn der Vorhang fällt
  • Ohne dich
  • Feuer und Eis
  • Sinfonie des Verderbens
  • Der falsche Prophet
  • Für meine Freunde
  • Kein Kompromiss

 


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