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CD-Review

A Rainy Day In Bergen

Artikel veröffentlicht am 23.04.2012 | 1185 mal gelesen

A RAINY DAY IN BERGEN. Ein Bandname, der nicht gerade auf Italien schließen lässt – und dennoch stammen die drei aus dem Land, das mit Norwegen zumindest bzgl. des Wetters nicht sonderlich viel gemeinsam hat. Auch musikalisch würde man sie eher in kühleren Gefilden verorten, denn feine Melancholie durchzieht das selbstbetitelte Debütalbum, welches mit relativ ungewöhnlichem Indie Pop aufwartet.

Dabei braucht das Album durchaus einige Zeit, um so richtig zu wirken; hört man es zum ersten Mal, könnte es durchaus etwas unscheinbar erscheinen. Dann aber zeigt sich, dass A RAINY DAY IN BERGEN ihre Sache äußerst gut machen: Melodiebetonte Songs, in denen das Piano stark zum Tragen kommt, wissen auch ohne Gitarren zu überzeugen – dabei bringen sie einiges an Dramatik mit, ohne es jedoch zu übertreiben, die Songs steigern sich oft zum Refrain hin und vermitteln eine irgendwie wehmütig-melancholische, aber nicht tieftraurige, sondern durchaus auch mit positiven Momenten versehen, Atmosphäre, die auf dem CD-Cover ziemlich gut eingefangen ist. "A Thousand Universes" z.B. beginnt sehr ruhig, nur vom Piano eingeleitet und wird nach einiger Zeit etwas heftiger und schneller, wobei der Übergang aber nicht abrupt, sondern harmonisch gestaltet ist. Teils kommen auch Synths bzw. elektronische Elemente verstärkt zum Einsatz wie beispielsweise in "Grey Haze", das auch gitarrenlos kraftvoll wirkt. Ein Pluspunkt ist auch die variable Stimme von Sänger Pasquale, die mal ganz leicht an PLACEBO erinnert (z.B. zu Beginn des tollen Openers "Perhaps"), dann wieder ganz anders und dunkler klingt, aber immer angenehm ist und die Musik ergänzt.

Insgesamt ist eine Genre-Zuordnung recht schwierig: Die Italiener klingen nicht so richtig nach Indie, Elektro, Pop oder Rock, sondern scheinen von diversen Genres inspiriert, was in einem eigenständigen, frischen, aber dennoch runden Sound resultiert. Ein regnerischer Tag in Bergen ist nicht wirklich etwas Besonderes – A RAINY DAY IN BERGENs Debütalbum allerdings schon irgendwie.


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