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CD-Review

Anomaly

Artikel veröffentlicht am 14.10.2009 | 2382 mal gelesen Ex-KISS-Gitarrist und ACE FREHLEY kommt relativ zeitgleich mit seiner ehemaligen Band mit einer neuen Scheibe an den Start. In beiden Fällen war das vor nicht allzu langer Zeit utopisch. ACE macht sich rar, während KISS wohl ewig touren können, da ihr Mythos unzerstörbar scheint und natürlich auch ordentlich Dollars abwirft. Für KISS-Fans ist auf "Anomaly" jedoch wenig Material, das mit den Glanztaten früherer Tage konkurrieren kann. Einige Songs wären bei FREHLEYS Ex-BAnd vermutlich nicht über ein rudimentäres Demo-Statium herausgekommen. Ein Cover von "Fox On The Run" (THE SWEET) braucht eigentlich auch keiner (mehr). Trotz einiger Kritik sind aber leicht zu konsumierende und eingängige Nummern wie "Foxy & Free", "Pain In The Neck", "Too Many Faces" oder "Change The World" richtig cool und haben Charme. Das Hightlight ist das treibende "Outer Space". "A Little Below The Angels" ist eine Ballade, die auf der einen Seite musikalisch belanglos ist, inhaltlich jedoch ein erstaunlich offenes Bekenntnis FREHLEYS ist. Stark auch das relaxte und hochmeldodische Instrumental "Fractured Quantum" am Ende der Scheibe. Sein Gitarrenspiel ist cool wie eh und je und auch 2009 sitzt nicht jeder Akkord hundertprozentig, aber das hat natürlich Charme und verleiht den Songs einen unverwechselbaren Klang.

Der Sound ist vergleichsweise roh, geht aber voll in Ordnung. Hier ist sogar ACE FREHLEY seinen ehemaligen Kollegen einen Zacken voraus, da der Sound auf "Anomaly" schlicht härter und weniger auf Nummer sicher produziert ist. Die ganze Scheibe atmet den Geist der Siebziger und wird (vorzugsweise) KISS-Fans ansprechen, jedoch vorrangig aus Gründen der Sammlungsvervollständigung. Schließlich erscheint heuer nicht mehr alle Tage Material aus dem alten Kern der (einst?) größten Band der Welt. Ob "Anomaly" den guten ACE jedoch noch mal in die vorderen Ränge der Hardrock-Elite verhelfen wird, bleibt fraglich. Zu gönnen wäre es ihm. Ich bin auf alle Fälle recht gespannt auf die angesagten Shows Ende des Jahres und das nicht (nur) weil vermutlich die eine oder alte Hymne aus glorreichen Zeiten erschallen wird.
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