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CD-Review

Better Days

Artikel veröffentlicht am 16.09.2012 | 715 mal gelesen

Darf's mal wieder frischer, amerikanischer Alternative Rock mit Esprit sein? Dann ist man bei der Band aus North Carolina genau an der richtigen Adresse. ANOTHER LOST YEAR haben sich einer Spielart verschrieben, die sich vor allem durch ihren metalaffinen Einschlag kennzeichnet. Sie rocken lautstark, modern und beweisen schon von Anfang an ein gutes Händchen für auf den Punkt gebrachte Songs mit Melodien, die ziemlich schnell ins Ohr gehen.

"Better Days" legt mit seinem Titeltrack und Opener bereits gut vor. Das Quintett glänzt durch seine energetische Präsenz und auch durch seinen stimmgewaltigen Mann am Mikro. Den Platz teilt sich Clinton Cunanan auch gern mal, wenn die Band neben ihren adrenalinschwangeren und schmissigen Rocksongs auch mal die ein oder andere Ballade einschiebt. "Angels" präsentiert sich mit einer authentisch gefühlvollen Note und als Höhepunkt einem sehr hörenswerten Duett mit einer Sängerin.

ANOTHER LOST YEAR stehen allerdings nicht nur für eingängige, radiokompatiblen Rock, sondern auch für ein überraschend breites instrumentales Spektrum. (Halb-)akustische Klänge und Streicherarrangements finden neben den Keyboards öfters mal den Weg in die Songs, und lassen die Band in "Runaway" und auch "Come And Gone" zur Höchstform auflaufen. Und auch mit Stücken wie "Writing On The Wall" empfehlen sie sich für große Bühnen und brauchen nicht hinter den großen Namen und Vorbildern zurücktreten. Die großen Refrains und die gewisse Größe in den Songs haben sie ohne Zweifel. Jetzt gilt es nur noch, auch am gewissen Etwas zu feilen, wenn ANOTHER LOST YEAR dauerhaft aus der Masse herausstechen wollen. Dass sie das nötige Potential dafür haben, beweist "Better Days" in jeder Minute.


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