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Driven

Artikel veröffentlicht am 27.01.2013 | 1379 mal gelesen

Vor etwas mehr als zehn Jahren schon wurde der Grundstein für das Unternehmen ANERNTYR gelegt, doch die erste Phase war eher von einem Kommen und Gehen der beteiligten Musiker gekennzeichnet. Darunter befanden sich zwar unter anderem auch frühere Mitglieder von TAAKE oder FUNERAL, mit AVENTYR sollte aber dennoch nicht viel weitergehen.

So kam es, dass man die Formation 2004 vorübergehend beerdigte und es sollte bis 2008 dauern, ehe Gitarrist Steinar Aven und Sänger Roger Olsen mit der Reanimation des Unternehmens begannen. Mit einer Horde junger, hungriger Rocker im Schlepptau ging es alsbald ans Aufnehmen erster Songs, die man 2011 dann von Norwegen gen US of A schickte, um sich von Star-Knöpfchendreher Beau Hill, der unter anderem schon mit WARRANT, RATT, EUROPE und ALICE COOPER gearbeitet hat, den Feinschliff dafür geben zu lassen.

Mit dem Ergebnis kann man durchaus zufrieden sein, denn Beau hat es blendend verstanden, den durchwegs knackigen Hardrock der Burschen zeitlos klingen zu lassen. Mehr noch, die Nummern klingen von den Aufbauten her so, dass man sowohl als Freund der erwähnten Referenz-Formationen durchaus etwas mit "Driven“ etwas anfangen kann, sehr wohl aber auch als eher "spätberufener“ Rocker, der beispielsweise erst über AUDREY HORNE zum Rock’n’Roll gestoßen ist.

Das Quintett versteht es in Summe aber nicht nur blendend, die alte und die neue Schule des Hardrocks zu vereinen, darüber hinaus versteht man es, sowohl knarzig und mit Referenz zu MOTÖRHEAD loszulegen, hat aber auch reichlich Rotz-Rock anzubieten und sogar Radio-tauglichem Stoff im Talon, den man auch ganz ordentlich umzusetzen weiß.

Ein "allumfassendes" Rockalbum also, das uns AVENTYR hier vorlegen, warten wir ab, was die Truppe damit erreichen kann. Die Chancen für einen Achtungserfolg stehen mit potentiellen Chartbreakern wie dem sleazigen Titelsong, dem wohl in Bälde zum US-Radio-Smasher avancierenden "Trouble", sowie dem mächtig Laune machenden, punkig anmutenden "Empty Bottles“ jedenfalls nicht übel.


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