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Tales of Worries, Woes and Whatever

Artikel veröffentlicht am 28.03.2013 | 758 mal gelesen

Einladender Bandname auch wenn die Klänge dieser Schotten weit weniger gute Laune verbreiten, als man annehmen könnte. Zwar beruft sich die im Jahr 2010 gegründete Formation auf eine gemeinsame Vorliebe für "Beer, Whiskey & Joints“ und lässt uns weiterhin wissen, dass man sich auf ein Gebräu einstellen sollte, das von "Fuzz Pedals and all that’s groovy and down tuned“ geprägt ist, dennoch hinterlässt der in Glasgow beheimatete Vierer mitunter einen eher grantigen Eindruck.

Mit der Eigenbeschreibung der Musik liegt das Quartett aber keineswegs falsch, auch wenn der Einstieg mit "Yo! Wanna Deal?“ noch recht punkig und mit MOTÖRHEAD-Schlagseite erfolgt. Doch schon im anschließenden "Memo“ erfolgt eine massive Temporeduktion, auch wenn es immer noch amtlich zur Sache geht und Sänger Quzzy unmissverständlich zu erkennen gibt, dass er mit sich und der Welt nicht zufrieden ist.

Noch angepisster klingt der Kerl in den folgenden, zumeist in Richtung Stoner / Doom tendierenden Kompositionen, mit denen die Burschen unter Beweis stellen, dass sie es sich redlich verdient haben, auch bereits im Vorprogramm von Formationen wie GENTLEMAN’S PISTOLS oder KYLESA aufgetreten zu sein. Leider nur selten kommen im Verlauf der Spielzeit Passagen zum Vorschein, die sich aus dem bärbeißigen Vortrag abheben und durchaus in Richtung "Spaß“ tendieren, dann jedoch fliegt das Hörnervieh!

Allen voran bei "Mammoth“, das zwar ganz im Stile dieses possierlichen Tierchens alles platt macht, dabei aber dennoch locker-flockig und mit einer Stadion-tauglichen Hardrock-Schlagseite agiert (wodurch bewiesen ist, dass diese Viecher auch die Vorfahren von Benjamin Blümchen sein MÜSSEN, denn der ist auch nur ganz selten mies drauf - Töröt!) und für reichlich Laune sorgt. Aber auch "Sweet Smell“, das mit einer gelungenen psychedelischen Note aus den Boxen kommt, klingt entspannter als der Großteil des Materials und lädt den Zuhörer zum Abschluss zum Chillen in der BACCHUS BARACUS ein.

Man darf gespannt sein, wann denn diese "Lokalität“ abermals geöffnet sein wird. Hoffentlich schon bald, damit Quzzy nicht mehr so grantig sein braucht.


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