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CD-Review

Burning On The Wings Of Desire

Artikel veröffentlicht am 06.11.2012 | 2847 mal gelesen

Na das wurde aber auch endlich Zeit! Nach dem sich in den letzten Jahren unzählige Bands das Werk und Wirken von LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH oder auch FREE, sowie deren Ingredienzien dermaßen intensiv vorgenommen haben, um mit einer authentischen Retro-Variante davon amtlich durchzustarten, wagte es bis dato interessanterweise kein Musiker, sich an der Orgel im Stile des verblichenen Großmeisters Jon Lord zu versuchen.

Mit den Amis BLOOD OF THE SUN hat sich endlich eine Truppe gefunden, in der die Hammond-Orgel wummert und wabert wie eben einst beim Meister Lord der Tasten. Bitte mich nicht falsch zu verstehen, von DEEP PURPLE sind die Herrschaften auf ihrem bereits vierten Album recht weit entfernt, einzig die Dominanz des Instrumentes ist hier als Referenz zu erwähnen, denn ansonsten klingen die "Sonnenblütler“ weit amerikanischer als PURPLE.

Nicht zuletzt durch den Umstand, dass mit Derek St. Holmes der früherer Frontmann von Ted NUGENT hier am Mikro zu hören ist und mit Rusty Burns von POINT BLANK ein weiterer prominenter US-Rockmusiker den Ton an der Gitarre angibt, hat die Chose eine mächtige Arschtritt-Faktor erhalten und rotz-rockt in klassischer 70er Manier daher.

Logo, dass man nicht zuletzt des Bandnamens wegen ohenhin sofort an Leslie West und MOUNTAIN denkt, auch deren rüde Vortragsweise kommt hier durchaus inspirativ zum Vorschein. Zwar weniger amerikanischer Natur, dafür aber ähnlich groove-lastig wie deren gleichnamiger Titel empfinde ich den Opener "Let It Roll“, bei dem in mir natürlich sofort das UFO aufzusteigen beginnt.

Interessant zu erwähnen erscheint mir auch die Tatsache, dass SAINT VITUS-Drummer Henry Vasquez hier als Bandgründer fungierte und zwischenzeitlich auch mal den Gesang übernommen hatte. Scheint so, als ob er es durchaus auch mal mit etwas höherem Tempo bevorzugt der gute Mann, denn mit Doom hat "Burning On The Wings Of Desire“ nichts zu tun.

Sehr wohl aber mit fetten und erdigen "Classic Rock“-Schnittchen, die nämlich kredenzt die Truppe in edelster Version, oder besser gesagt zelebrieren diese Herrschaften auf exzellente Weise - exzessive Soloeskapden an Gitarre und Tasten inklusive. Yeah!


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