Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Broken Hand Charity - Violent Verismo (EP)

Broken Hand Charity

"Violent Verismo (EP)"
CD-Review, 772 mal gelesen, 29.09.2014 Wertung 07/10

Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Festivalbericht vom W:O:A 2012 Live-Review

Wacken Open Air

See you in Wacken - rain or shine! Das Motto des größten europäischen Metalfestivals hatte...
Neues Album news

Diablo Blvd.

Große Neuigkeiten bei den belgischen Southern Metallern/Hard Rockern DIABLO BLVD.: Nicht nur...
Der große Festivalbericht vom WFF XXI 2014 Live-Review

With Full Force

Es war 1994, als das WITH FULL FORCE das Licht der Welt erblickte. Damals noch ein kleines,...
CD-Review

Democrusade (EP)

Artikel veröffentlicht am 21.08.2012 | 1139 mal gelesen

Für ihr erstes Demo "Simplified Symphony" konnten diese fünf Dänen jede Menge Lob einheimsen, unter anderem wurde das gute Stück vom METAL HAMMER zum Demos des Monates gekürt. Nur knapp ein Jahr später kredenzen die Burschen aus Kopenhagen erneut eine EP und man kann wohl davon ausgehen, dass auch ihre "Democrusade" (cooler Titel!) wohlwollend aufgenommen wird.

Stilistisch scheinen sich diese Jungs nicht wirklich festlegen zu wollen, sondern haben beim Komponieren offenbar viel eher darauf Augenmerk gelegt, dass ein Song, ganz egal wie auch immer dieser stilistisch verortet werden kann, schlicht und ergreifend knallen muss.

Abwechslung regiert also das Bild und so kommt es, dass ein mächtiger Einstieg mit melancholischen Untertönen ("When You Fear") die Scheibe eröffnet und der Reigen von einem party-kompatiblen, zeitgemäßen Up-Tempo-Rock-Fetzer (ein klein wenig wie ALTER BRIDGE auf Speed, aber weniger rau) mit dem Titel "Offended" fortgesetzt wird, mit dem sich die Dänen für die ganz großen Festivals im nächsten Jahr bewerben. Irgendwie konnten die Jungs dabei sogar die Rock-Essenz ihrer berühmten Landsmänner D-A-D mit dem locker-lässigen Melodieverständnis von VOLBEAT kreuzen - nicht schlecht, Herr Specht!

Hooks und Melody-Lines kommen auch in "For Religion" nicht zu kurz, dennoch entpuppt sich die Nummer zunächst eher als "Downer" im Sinne von "Zuhören und Nachdenken". Zwar steigert sich die Nummer danach doch noch erheblich, da aber das zwingende Moment dennoch fehlt, pfeift der Track im Endeffekt ein wenig am Zuhörer vorbei. Richtig zackig kommt dann "Spread Flesh" aus den Boxen, auch wenn die Einleitung zunächst eher getragen wirkt. Im weiteren Verlauf entwickelt sich dieser Track aber zu einem echten Reisser der mächtigen Art, dem ein ebensolcher mit dem Titel "Power Off" auf den Fuß folgt und die gelungene, wenn auch noch nicht völlig überzeugende Darbietung beendet.

Die Marschroute in Richtung Rock-Olymp stimmt hier bereits definitiv und wenn beim nächsten Versuch noch vermehrt Augenmerk auf prickelnde Melodien und Refrains gelegt wird, bin ich sicher, dass es kaum noch Hindernisse auf dem Weg dorthin geben wird.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: