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News der Band

06.09.2012

Drei Griechen und ein Mexikaner in einer Band ist etwas, was man nicht täglich zu hören bekommt. CHERRIES ON A BLACKLIST haben ihren attraktiven...


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CD-Review

Lakafigo

Artikel veröffentlicht am 10.07.2012 | 2044 mal gelesen

Drei Griechen und ein Mexikaner beschließen im Jahr 2007, nach Deutschland überzusiedeln und eine Band zu gründen. Das Ergebnis hört auf den Namen CHERRIES ON A BLACKLIST und klingt genauso interessant, wie es der multikulturelle Background verspricht: rotziger Stoner-Rock mit dezenten Alternative-Anleihen trifft auf krautige Psychedelic-Sounds mit einer Prise Shoegaze. In Verbindung mit den abwechslungsreichen Vocals, für die mit Ausnahme von Basser Daniel Gonzaléz alle Bandmitglieder zuständig sind, entsteht so eine sehr unterhaltsame und vor allem überzeugende Mischung.

Das Debüt des Vierers bietet zwölf Songs und nimmt mit dem Opener "Somewhere In Between" sofort Fahrt auf. Erdige Gitarren, pumpende Drums, kehliger Gesang – das Stonerrock-Einmaleins sitzt schonmal. Danach ziehen CHERRIES ON A BLACKLIST bei "Refuse" das Tempo deutlich an, der Song ist dann auch das erste richtige Highlight der Platte und scheppert in bester KYUSS-Manier aus den Boxen. Bei der Single-Auskopplung "Goat In The Yard" gibt sich das Quartett wiederum etwas ruhiger, aber auch das Psychedelic-Gewand steht den vier Jungs bestens zu Gesicht.

Insgesamt ist "Lakafigo"ein überzeugendes Debüt. Zwar erlauben sich CHERRIES ON A BLACKLIST einige wenige Durchhänger wie beispielsweise bei dem etwas uninspiriert klingenden "Vision". Andererseits sind Songs wie "Refuse", "Lucky Nr.2" oder das schwere "Monkey" richtig starke und mitreißende Rock-Songs. Auch das abschließende Instrumental "India, Me, Ennio, Peru" weiß mit spanischen Gitarren und schräger Atmosphäre zu gefallen. Der Sound der Platte, für welchen Produzent Olman Viper (u.a. EMIL BULLS, CALIBAN) verantwortlich zeichnete, setzt die rauen Rock-Sounds zudem genauso gut in Szene, wie die gelegentlich etwas ruhigeren Clean-Passagen. Vor allem Fans von Bands wie ORANGE GOBLIN, SPIRITUAL BEGGARS oder WOLFMOTHER sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren.


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