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Road To Atlas

Artikel veröffentlicht am 17.03.2013 | 570 mal gelesen

Auch wenn ich mich zuletzt von diesem Virus namens "Retro“ ordentlich infizieren hab‘ lassen (jaja, ich weiß, das Alter....), machen diese Schweden recht rasch klar, dass für mich doch nicht jegliche Variante dieses Sounds anmacht, zumal es vor allem der in jenem Begriff unabdingbare Zusatz "R.O.C.K." ist, nach dem ich mich sehne.

Dabei machen DEAN ALLEN FOYD vordergründig auch nichts anderes, als "Psychedelic Rock“ zu kredenzen, doch dieser wird kaum von rockigen Gitarren oder Riffs geprägt, sondern ist für mein Dafürhalten in Summe einfach zu sehr auf auslandenden, wabernden und zum Teil einfach ermüdenden Tastenklängen aufgebaut. Will sagen, diese Schweden orientieren sich eher an der in den späten 60er ausgeprägten "Acid Rock“-Variante als an jenen Formationen, die man heute als Prototypen des Hardrocks kennt.

Zwar bemerkt man sehr wohl auch auf "Road To Atlas" so manche Space/Prä-Prog/Art Rock-Passage, doch wirklich betörende Riffs - und seien sie noch so dezent - vermisse ich hier die gesamte Spielzeit über, weshalb die Herrschaften ihren "Trip" (der Begriff passt wie die Faust auf’s Auge...) auf der "Road To Atlas“ auch ohne meine Beteiligung antreten müssen.

All jene Zeitgenossen dagegen, denen es gar nicht spacig-abgefahren genug zugehen kann und denen die frühen PINK FLOYD oder GRATEFUL DEAD wie wohl auch so manche Krautrocker oder 60s US-Garagen-Truppe wesentlich näher stehen als jene Hardrock-Ikonen, die im "Retro“-Bereich mittlerweile als die "üblichen Verdächtigen" erwähnt werden, seien DEAN ALLEN FOYD ans Herz gelegt.


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