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CD-Review

Dia De Los Muertos

Artikel veröffentlicht am 20.10.2011 | 1136 mal gelesen

Mit ihrem dritten Album "Dia De Los Muertos" kommen die Australier DON FERNANDO um die Ecke und präsentieren ihre explosive Mischung aus Stoner-, Alternative- und Punk Rock. 2006 Wurde im Eigenvertrieb das Debüt "It's Good WHile It Leasts" unters gemeine Volk gemischt, gefolgt von "The Banquet Of...", das schon bei ihrem jetzigen Label Impedance Records erschien. Nun legen die "Boys From Down Under" nach und rocken, bis die Bude bebt. Jawoll.

"Dia De Los Muertos" hebt bereits nach wenigen Tönen die Stimmung, denn die Musik ist schwungvoll und hörbar energiegeladen. Ein fetziges Rock-Riff nach dem anderen wird hier aus dem Ärmel gezaubert und mit viel Elan und Spielfreude dem Hörer entgegengepfeffert. Spätestens aber beim Erklingen der Stimme ist die Sache klar, denn Andrew Simpson, der zudem auch eine der Äxte bedient, schreit, singt und brüllt sich die Kehle aus dem Leib. Auch wenn vornehmlich die gepflegte Singstimme dominiert, hat der Mann ein wahrhaft vielseitiges Organ und so beschert er zwischendurch durchaus Hardcore-kompatible Schreisätze. Geil.

Die Produktion ist saftig und vor allem überhaupt nicht modern steril. Dadurch können die Stoner-Ansätze gut zur Geltung kommen und auch die schwereren Heavy-Riffs richtig wirken. Alles in allem also eine runde Sache, was DON FERNANDO auf "Dia De Los Muertos" abgeliefert haben. Wenn der Hitfaktor beim nächsten Versuch noch etwas höher ist, dürfen wir mit dieser Band sicher einen neuen Burner präsentieren.


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