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CD-Review

Colonel Blood

Artikel veröffentlicht am 15.10.2012 | 750 mal gelesen

Obwohl die Iren von FIGHTING WITH WIRE mit ihrem Debut "Man Vs Monster" in ihrem Heimatland bereits ganz ordentlich Erfolge einfahren konnten und auch schon mit Szenegrößen wie BIFFY CLYRO, YOU ME AT SIX oder gar den Urgesteinen von HELMET die Bühne teilten, lies der große Durchbruch bisher auf sich warten. Nach dem Wechsel von Atlantic zu Xtra Mile Recordings steht mit "Colonel Blood" nun auch ein neues Album in der Startlöchern, das beweisen soll dass die drei Herren auch mit den Großen mithalten können.

Der recht dynamische Opener "Waitin On A Way To Believe" weiß dann eigentlich auch gleich zu begeistern, eine ordentliche Portion Rock´n´Roll trifft auf poppige Refrains und eingängige Hooklines und das Ganze geht gut nach vorne. Schon ab dem zweiten Track wird es dann aber merklich ruhiger, hier schimmern immer öfter die Vorbilder wie WEEZER oder NIRVANA durch, denn auch der Anteil an grungigen Gitarren wird deutlich hochgefahren. Keine Frage, Songs wie das eher verhaltene "Graduate" oder das druckvolle "Didn't Wanna Come Back Home" sind gut gemachte, nette Rocksongs, und auch die Produktion glänzt und scheint wie bei den Großen, aber genau da liegt warscheinlich auch das Problem von "Colonel Blood": Es fehlen die Ecken und Kanten die einen saftigen Rocksound ausmachen, es fehlen die Momente die Aufhorchen lassen und am Ende bleibt bis auf die netten Ohrwurm-Melodien einfach nicht viel hängen.

Alles grundsolide und nett gemacht, aber im Mainstream-Rock gibt es eben verdammt viele Bands die genauso klingen. Einen kleinen Pluspunkt kann dann noch der letzte Song "Run For Cover" einheimsen, der in rein akkustischem Gewand stärker mit viel Tiefe und Emotion zu begeistern weiß. Jeder der also auf radiotauglichen Rocksound steht, der die Aufmerksamkeit des Hörers zu keiner Minute überfordert aber trotzdem ganz nett anzuhören ist, darf hier gern mal zugreifen, für den großen Wurf ist das aber zu wenig.


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