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CD-Review

Whatever It Takes

Artikel veröffentlicht am 13.01.2013 | 1187 mal gelesen

Bei KING CHROME handelt es sich nicht um das kurzlebige, schwedische Black/Death-Projekt um ex-IN AETERNUM-Basser Andreas Vaple, das war schon nach einer EP 2002 wieder Geschichte. Diese Chrom-Könige verorten sich im Stuttgarter Raum, haben mit traditionell skandinavischen Spielarten härterer Musik rein gar nichts am Hut, könnten aber auf eine deutlich längere Lebensdauer hoffen…

…sollten sie auch in Zukunft halten, was "Whatever It Takes" vielversprechend verheißt. Wohin die Reise geht, darauf weist schon das ikonische Artwork hin: Rennflaggen, ein fetter Motorblock und die obligatorischen Schädel schreien bereits Full Speed Ahead, bevor "Wreckin‘ Crew" mit mächtig dicken Eiern die halbe Stunde Heavy Rock lostritt. An der richtigen Einstellung mangelt es dem Quartett wahrlich nicht: zwischen schmissigen Riffs ("Blood On Concrete"), dem Fuß auf dem Gaspedal ("Point Blank", "FTW"), entspannt runtergezockten Midtempo-Nummern ("Pay The Price"), Bierseligkeit im Titeltrack und einer Portion On-the-Road-Wehmut ("Song For A Dead Man") decken KING CHROME ein breites Portfolio dessen ab, was ein gut durchgereiftes Gebräu aus groovigem Metal, bluesgetränktem Rock ‘n‘ Roll und trockener Wüstenstaub-Attitude mit derben Hardcore-Shouts bieten muss.

Einziger Wermutstropfen, dem sich KING CHROME stellen müssen: ein wenig mehr Saft auf die Gitarren hätte nicht geschadet und Sänger Jakk Daviz könnte für ein wenig mehr Rotzigkeit öfter mit Motoröl gurgeln. Doch das ist Jammern auf höherem Niveau, welches alsbald auch schon hochgeschraubt werden könnte, denn der Nachfolger zu "Whatever It Takes" ist bereits in der Mache. Für den Moment gilt: klasse Soundtrack mit Melodien in Ohrwurmqualität, um den Highway im Sonnenuntergang runterzubrettern.


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