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CD-Review

House Of Sins

Artikel veröffentlicht am 03.07.2012 | 1147 mal gelesen

Mit "House Of Sins" bringen die Engländer KNOCK OUT KAINE ein überzeugendes Debüt an den Start. Die Formation um Frontmann Dean Foxx hat sich ganz der traditionellen Schule verschrieben und wandelt stilistisch auf den Pfaden von Heroen wie MÖTLEY CRÜE, POISON oder KISS. Den Hörer erwarten zwölf knackig arrangierte Songs, vollgepackt mit Gute-Laune-Riffs, Stadion-Melodien und Gitarren-Soli satt. Und auch optisch geben sich die Mannen aus den Midlands ganz im Stile ihrer großen Vorbilder: sonnenbebrillt, in enger Lederkluft und mit Nietengürtel posiert das Quartett auf der bandeigenen Website und sieht dabei aus, wie ein verirrter Party-Trupp aus den 80ern.

Hinter der schillernden Glam-Rock-Fassade verbirgt sich jedoch ein großes musikalisches Talent: Die Riffs im Titelsong "House Of Sins", "Liquor Up" oder "Skinstar" sind allererste Sahne, die Performance von Sänger Foxx braucht international keinen Vergleich scheuen und die Soli passen wie die Faust auf's berühmte Auge. Mit "Coming Home" darf natürlich auch die obligatorische Quoten-Ballade nicht fehlen. Darüber, ob man den Song zusätzlich als zusammengestanzte Radio-Version auf eine Platte bannen muss, kann man sich allerdings streiten. Und auch Abwechslung wird bei den Engländern nicht wirklich groß geschrieben: Die zweite Hälfte von "House Of Sins" klingt dann doch irgendwie wie die erste, auf etwaige Experimente lässt sich die Band nicht ein.

Den guten Gesamteindruck kann das aber nicht wirklich trüben, denn hier wird ziemlich schnell klar: Es steht der Spaß im Vordergrund.


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