Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Kyuss - ...And The Circus Leaves Town

Kyuss

"...And The Circus Leaves Town"
CD-Review, 2779 mal gelesen, 24.06.2012 Wertung 10/10
Kyuss - Welcome To Sky Valley

Kyuss

"Welcome To Sky Valley"
CD-Review, 2200 mal gelesen, 24.06.2012 Wertung 09/10
Kyuss - Wretch

Kyuss

"Wretch"
CD-Review, 2794 mal gelesen, 24.06.2012 Wertung 06/10

News der Band

05.12.2012

Aus KYUSS Lives! wird VISTA CHINO. Nachdem Ex-Gitarrist, Songwriter und QUEENS OF THE STONE AGE Fronter Joshua Homme zusammen mit Scott Reeder ihre...

15.12.2010

KYUSS-Frontmann hat jüngst in einem Interview mit dem englischen Rocksound Magazin (Link) angekündigt, in der Besetzung John Garcia,...

03.11.2010

Im Sommer war es nur "Einer", jetzt sind es drei der original KYUSS-Mitglieder, die im März das KYUSS-Vermächtnis wieder auf die...

07.09.2006

Der ehemalige KYUSS Frontmann John Garcia wird die Kanadier DANKO JONES auf deren Norwegen Tour begleiten. John Garcia bringt sein Können...


Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
KYUSS leben weiter? news

Vista Chino

Wie bereits mitgeteilt, mussten sich KYUSS LIVES! aufgrund von Rechtsstreitigkeiten in VISTA...
Namensänderung news

Kyuss

Aus KYUSS Lives! wird VISTA CHINO. Nachdem Ex-Gitarrist, Songwriter und QUEENS OF THE STONE AGE...
CD-Review

Blues For The Red Sun

Artikel veröffentlicht am 24.06.2012 | 1819 mal gelesen

Die vier Burschen aus Palm Desert, Kalifornien, wussten ganz sicher im Vorfeld zur Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Blues For The Red Sun" (die SONS OF KYUSS lass ich hier mal außen vor) noch nicht, was sie damit lostreten würden. Nachdem ihr Debüt "Wretch" noch eher roh, rau, schwer und schleppend daherkam, entwickelten Sänger John Garcia, Gitarrist Josh Homme, Bassist Nick Oliveri und Schlagzeuger Brant Bjork eine neue Art der Rockmusik. Ihr Sound klang zwar immer noch heavy, aber trotzdem auch verdammt groovy und vor allem einfach nur saucool. Insgesamt trifft es der folgende Terminus wohl am besten: FETT!

"Blues For The Red Sun" von 1992, übrigens benannt in leicht abgewandelter Form nach der fünften Folge der amerikanischen Fernsehserie Unser Kosmos, ist sicherlich als der Startschuss für das Genre Stoner Rock zu bezeichnen. Was die Wüstenrocker hier präsentieren, ist eine erhabene Wucht aus arschcoolen und saufetten Riffs, die einem mit eben schön tiefem Tuning und entsprechender Wucht im Sound regelrecht die Frisur nach hinten fönen, gleichzeitig aber auch mit knackigen und packenden Leads sowie kernigen und mitreißenden Grooves der Drums die Hüften in Wallungen bringen. Hinzu kommt der charismatische, leicht hippiemäßige Gesang, eine wohl portionierte Dosis Eingängigkeit und fertig ist das Gemisch aus vertontem Wüstenflair im Gewand der Rockmusik.

Bereits der Opener "Thumb" beginnt mit beschwörenden Gitarrenklängen, die dich förmlich zwingen, schnell die Sonnenbrille rauszukramen und aufzusetzen. Es folgt ein knapper Auftakt und los gehts, Volldampf voraus. Ein saftiger Stoner-Rhythmus, wummernder Bass und tiefster Gitarrenalarm bescheren einem gleich ein fettes Grinsen auf dem Gesicht. Auch die Folge-Tracks "Green Machine", das Instrumental ""Molten Universe" und "50 Million Year Trip (Downside Up)" mit seiner prägnanten Textzeile "But I'll never forget you (anyway)" stehen dem in gar nichts nach; eher legen KYUSS hier noch eine Latte drauf. "Thong Song" mit seiner Laut-Leise-Dynamik lässt uns mit der Zeile "I hate slow songs" erst ein wenig schmunzeln und dann entschieden zustimmen. Das folgende Instrumental-Paket "Apothecaries' Weight" und "Caterpillar March" ist die optimale Untermalung, während man sich die nächste Hooka fertig macht und schonmal bereit stellt für den weiteren Verlauf des Albums. Diese lässt sich dann ausgiebig zu "Freedom Run" genießen, das mit einer Art Klangexperiment etwas schräg und "stone" beginnt um dann schön saftig durch die Lauschlappen zu rödeln. "800" stellt mit eineinhalb Minuten den Auftakt zu "Writhe" dar, während das nächste Kurzstück "Capsized" den Weg für "Alien's Wrench" und das Grande Finale "Mondo Generator" bereitet. Mit einem kurzen und knappen "Yeah" beendet John Garcia "Blues For The Red Sun" und gleichzeitig eines der besten Stoner-Rock-Alben überhaupt.

Chris Goss (MASTERS OF REALITY), der die Scheibe zusammen mit der Band produziert hat, hat hier übrigens ganze Arbeit geleistet. Genau so und nicht anders muss Desert Rock oder Stoner Rock klingen. Die Snare peitscht, die Bassdrum donnert, die Becken scheppern und schallen, der Bass und die Gitarre wummern und brummen, was will das Wüstenherz mehr? Das stimmige Artwork rundet ein Album ab, das definitiv Geschichte geschrieben hat. Absolute Empfehlung für alle, die sich noch nicht mit dieser Band und dem hier beschriebenen Genre befasst haben. Sie wurden viel zu oft kopiert und es wurde häufig hilflos versucht, den Stil zu verbessern, aber es gibt einfach nur ein Original und das heißt KYUSS.


Kommentare
Kommentar schreiben Leserwertung: Wertung 09/10




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen:

kotzklotz
melden Wertung 09/10 kotzklotz | 25.06.2012 | 09:07 Uhr

Yeah!!! Endlich gibt es Kyuss hier bei den Reviews. Blues For The Red Sun ist DAS Stoner Album schlechthin. Diese Band hat den Weg für viele andere gewiesen. Es gibt meiner Meinung nach keine andere Stoner Band, die diesen Stil perfekter spielt....