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A Darker Shade Of Blues

Artikel veröffentlicht am 21.03.2013 | 1045 mal gelesen

In der Heimat haben diese Wiener längst ihren Stammplatz am Szene-Firmament erobert und obendrein auch schon ein durchaus beachtliches Gefolge hinter sich. Kein Wunder, denn schon ihr 2009er Debüt "The EP" brachte ihnen einen guten Ruf ein, noch viel mehr aber die zahlreichen, bisher absolvierten Gigs, unter anderem zusammen mit WALL OF SLEEP und STEREOCHRIST aus Ungarn, den Landsleuten ALKBOTTLE, SOLRIZE und FRAMESAW, aber auch international wesentlich bekannteren Truppen wie CROWBAR oder zuletzt ANGEL WITCH, ENFORCER und GRAND MAGUS.

Zwar hatte man im Laufe der letzten Jahre nicht immer das Glück, in idealer Besetzung spielen zu können, doch das Line-Up scheint aktuell kein Thema mehr zu sein und kann nun mit stolzgeschwellter Brust ein wahrlich üppiges, zweiundsiebzigminütiges erstes Langeisen anbieten, auf dem sich dreizehn Tracks befinden, die den Einfluss von gut vierzig Jahren Rockmusik-Geschichte und unterschiedlichen Genres zugleich offenbaren.

Wie der Titel schon suggeriert, ist die Musik der Truppe an sich im Blues fundamentiert, dieser wird jedoch fast durchwegs auf deftig-raue Manier und mit reichlich Rock-Appeal dargeboten und dröhnt zudem zumeist im unteren Tempo-Bereich und mächtig verzerrt aus den Boxen. Will sagen, LOWBAU haben sehr wohl den Blues, lassen diesen mal in staubtrockener Wüsten-Rock-Manier, dann wieder mit schlammiger New Orleans-Southern-Sludge-Schlagseite, immerzu aber mit einer gehörigen Portion Stoner Rock im Unterbau vernehmen.

Der Schweiß der hingebungsvollen Darbietung tropft dabei förmlich aus den Boxen, wie man auch immer wieder feststellen kann, dass es den Burschen samt Dame am Schlagzeug (Beate; ex-PERISHING MANKIND) bei aller Heftigkeit reichlich Spaß bereitet, derlei Sounds zu offerieren, die durch Einsprengsel wie einer Mundharmonika in "Coming Down On Wisdom“ obendrein auch atmosphärisch ansprechend daherkommen.

Ein in Summe überaus gelungenes Album also, das zwar durch die Stimme und den Ausdruck von Frontköter DeGuyten irgendwie an nahezu alle Bands von und mit Phil Anselmo denken lässt, auf Grund der Intensität aber keinen Freund von derlei deftigem Zeug enttäuschen wird. Yeah!


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