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CD-Review

From The Shell

Artikel veröffentlicht am 16.09.2012 | 991 mal gelesen

 

Die 2009 in Finnland gegründeten MODERN DAY CITIZEN legen mit "From The Shell" ihr Debütalbum vor, das -gemäß dem Bandnamen- eine moderne Mischung aus dunklem Alternative Rock, der sich des Öfteren an der Grenze zum Metal bewegt, mit ganz leichten Grunge-Einflüssen bietet. Dabei geht es zumeist straight und energisch zu, es werden jedoch auch stimmungsvolle, sanftere Parts eingewoben. Keyboards o.ä. werden dazu, wie bei einigen anderen Bands, allerdings nicht eingesetzt, sondern es bleibt bei der Standard-Instrumentierung, wobei insbesondere die variable Gitarrenarbeit zu gefallen weiß. So ist z.B. der starke Opener "Marrow" mit seinen zunächst ruhigen, dann rockigeren Gitarren und den angenehmen, aber dennoch kraftvollen Vocals von Sänger Mikko Rannikko von Anfang an richtig packend.

Auch Songs wie das nachdenklichere "Ignorance" oder das am Ende sogar mit Growl-Anklängen versehene und recht metallisch anmutende "Forced To Believe" überzeugen mit griffigen Hooks, interessanten, melodischen Zwischenparts und dem lobenswerten Gesang, der den Bereich von einfühlsam-melancholisch bis hin zu aggressiv-fordernd gut abdeckt. "Wiinasuckat", der letzte und längste Track des Albums, demonstriert durch seine Wechsel zwischen introvertierteren Passagen und treibenden Ausbrüchen nochmal die Variabilität der Finnen. Allerdings ist nicht jeder Song gleich gut - es gibt zwar keinen 'Ausfall' in Form schlechter Stücke, aber manches bewegt sich dann doch zu sehr auf Standard-Niveau. MODERN DAY CITIZEN können demnach mit ihrem Debüt durchaus unter Beweis stellen, dass ein gewisses Gespür für packende Melodien und gelungene, stimmige Songs vorhanden ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Band mit zunehmender Erfahrung noch entwickelt - ein guter Anfang ist jedenfalls gemacht.


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