Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
Der große Festivalbericht vom Rock im Park 2014 in Nürnberg Live-Review

Rock im Park

Circle Pits in der Gluthitze Vier Tage, drei Bühnen, und ein gigantisches Line-Up aus neunzig...
Der Festivalbericht vom Rock Am Ring 2014 Live-Review

Rock am Ring

ROCK AM RING 2014! Vier Tage tolle Bands, strahlender Sonnenschein und gut gelaunte Menschen....
neues Album am 15. Juli news

Pennywise

Die Punklegenden aus dem Süden Kaliforniens haben für den 15. Juli ihr insgesamt elftes...
Spielzeiten online news

Rock am Ring/Rock im...

Nun kann die Feinplanung endlich losgehen. Hier findet ihr die finalen Spielpläne für ROCK AM...
Tagesverteilung online news

Rock am Ring/Rock im...

Die Veranstalter von ROCK AM RING und ROCK IM PARK haben nun die Tagesverteilung online...
CD-Review

Restless

Artikel veröffentlicht am 10.07.2012 | 1393 mal gelesen

ONE TRAX MINDS sind vier Exilitaliener aus Berlin, die sich ganz dem massentauglichen Punkrock á la SOCIAL DISTORTION oder RANCID verschrieben haben. Entsprechend gibt es auf "Restless" eine klare Marschroute: kompaktes Songwriting, rotzige Attitüde und – vor allem – jede Menge Mitgröhl-Refrains. Frontmann Alex und seine Mitstreiter halten sich bei den meisten der zwölf Songs sehr knapp – die meisten Nummern bewegen sich um die drei bis dreieinhalb Minuten.

Die Geschichte des Albums ist allerdings sehr schnell erzählt - womit wir zum großen Problem der ONE TRAX MINDS kommen: coole Songs, cooler Sound, coole Band – aber null Eigenständigkeit. Mag sein, dass die vier Jungs eine Menge Herzblut in die diese Platte gesteckt haben. Leider klingt aber jeder Song, jedes Gitarrenriff wie von den großen Vorbildern abgekupfert. Die Tracks sind glattgebügelt und auf Radiotauglichkeit getrimmt, wahrscheinlich weil man hofft, so irgendwie mit einem der großen Fische verwechselt zu werden.

Sicher, auf einer langen Autofahrt oder bei der nächsten WG-Party kann man die Platte mal dabei haben. Aber auch dann wird sich hinterher niemand wirklich an diese vier Jungs erinnern. Mit mehr Mut zum Risiko und etwas Experimentierfreude hätte aus "Restless" eine richtig gute, griffige Pop-Punk-Platte werden können. So gibt es leider nur aufwendig inszenierte Langeweile. Schade.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: