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CD-Review

Seething Is Believing

Artikel veröffentlicht am 14.02.2012 | 246 mal gelesen

Ska-Punk? Wow, ich wusste nicht mal dass es dafür überhaupt noch eine Szene gibt, geschweige denn dass es Ska-Bands gibt, die nicht an Party-Truppen wie Ska-P erinnern, aber da habe ich wohl als alt eingesessener Metalhead etwas verpasst! RANDOM HAND aus dem englischen Keighley gibt es schon seit 2002, und "Seething Is Believing" ist bereits schon das vierte Album der Jungs, und wartet mit einem verdammt vielfältigen Mix aus Reggea, Ska, Punk, Rock und etwas Dub auf.

Schon der erste Track "..." macht gehörig Spaß, rockige Gitarren treffen im Midtempo-Bereich auf allerlei Blasinstrumente und typische Reggea-Sounds, und auch die Hookline packt direkt zu. Dass man neben den fröhlichen Ska-Tönen aber auch härter kann, beweisen dann Songs wie "Sons Of Robots", in denen die Vocals öfters mal agressiver werden, und die Riffs wesentlich Metal-lastiger daher kommen, nur um direkt danach mit "Floating Ghosts" eine total entspannte Nummer darzubieten. In diesem Mittel bewegen sich dann auch die anderen Tracks, von langsam bis sehr rockig gehen die Nummern größtenteils gut ins Ohr, auch wenn die riesigen Hits ausbleiben. Zuträglich ist natürlich dass die Produktion auf professionellem Niveau ist, auch wenn Manche der Instrumente teils sehr plastisch wirken, denn hier wird wohl eher mit Samples als mit echten Bläsern gearbeitet.

"Seething Is Believing" ist also durchaus ein gutes, interessantes Punk-Album geworden, das bis auf wenige Lückenfüller sehr viel Abwechslung bietet. Wer beim Party-Ska die gewisse Ernsthaftigkeit vermisst, und offen für neues ist, sollte hier auf jeden Fall mal reinhören.


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