Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Metal.de auf Facebook
Ähnliche Artikel
veröffentlichen Lyric-Video news

Chrome Division

Ein Lyric-Video zum Song "You're Dead Now" von CHROME DIVISION könnt ihr euch nachfolgend...
Videopremiere im Kino news

Dirty Lips

Hamburg's finest, DIRTY LIPS, haben ein neues Video zum Song "Losing My Mind", des aktuellen...
CD-Review

Red Hot Rebellion

Artikel veröffentlicht am 01.10.2012 | 927 mal gelesen

Als "The Soundtrack to a Bar Fight" wollen die drei Rabauken von RED HOT REBELLION aus Cincinnati ihre Musik verstanden wissen, ebenso gibt man uns bekannt, dass es Teil ihrer Intention ist, sich nicht die Bohne um etwaige Trends zu kümmern, sondern dass RED HOT REBELLION nach der Maxime "Music is more important than fashion" loslegen.

Gut gebrüllt Löwe(n)! Und für mich auch zu jeder Sekunde ihres aktuellen Drehers nachvollziehbar, denn das Trio lässt uns eine explosive, mächtig fett losbretternde Melange vernehmen, die auf der einen Seite im klassischen Hardrock fundamentiert ist, gleichzeitig aber durchaus auch erkennen lässt, dass zeitgemäßer, harter Rock nicht ganz an den Burschen vorübergegangen ist, sie diesen jedoch keineswegs jedoch mit der Brechstange in ihre Songs integrieren.

Auffällig ist auch eine mehr als nur dezente Punk-Schlagseite, die sich nicht nur in der rüden Vortragsweise bemerkbar macht, sondern auch in der Attitüde der Burschen, die wohl bei jedem Gig ein Tollhaus hinterlassen und daher jedem Veranstalter schon im Vorfeld Schweißperlen in ähnlicher Anzahl auf die Stirn zaubern dürften, wie diese nachher von der Club-Decke tropfen.

Dynamisch und energiereich geht es auf diesem Album die gesamte Spielzeit über zu, das Dreigestirn versteht es brillant, die raue und simple Gangart von AC/DC, ROSE TATTOO und MOTÖRHEAD mit der griffigen von "Modern"-Rockern der Kategorie NASHVILLE PUSSY oder BLACK LABEL SOCIETY zu verquicken und damit einen mehr als nur soliden Grundstock zu offerieren. Dieser wird wahlweise mit wilden Punk-Rock-Passagen, dezenten ZZ TOP-schen Boogie-Sounds, THIN LIZZY-Harmonien oder gar ansatzweise heftigeren Grunge-Zitaten garniert und verfehlt seine Wirkung zu keiner Sekunde.

Fehlen eigentlich nur noch ein wenig zwingendere Hooks und Station-taugliche Refrains in vermehrter Anzahl, sowie ein "Freiwilliger", der sich um RED HOT REBELLION annimmt, um diese auch auf dem europäischen Markt präsent sein zu lassen...


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: