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CD-Review

Äppelträdet

Artikel veröffentlicht am 19.06.2011 | 2650 mal gelesen

Zeit für einen neuen Leckerbissen aus dem Hause Transubstans: SKRAECKOEDLAN aus (wie sollte es auch anders sein) Schweden! Die junge Stoner-/Sludge-Truppe legt mit "Äppelträdet" (Apfelbaum) ein ziemlich beeindruckendes Debutalbum vor, das sich klanglich geschickt zwischen Genregrößen wie KYUSS oder DOZER bewegt und dabei doch seine ganz ureigene, liebevoll eingestreute Würze hat.

"Äppelträdet" vereint alles, was man braucht, um ein schmackhaftes und schwungvolles Stoner-Rock-Album zu kreieren: Riffs, die nahtlos von locker-flockigem Geschwirre in schaukelnde Wucht übergehen, rhtythmische Dynamik erster Güte und einen Haufen schräger Effekt-Ornamente. Dazu gesellt sich eine überzeugende Gesangsleistung und eine ebensolche Produktion, so dass man sowohl verspieltere Nummern wie "Haven" und "Cactus" als auch schwerere, drückendere Songs wie “Chronos" in jeder Hinsicht genießen kann. Dabei überladen SKRAECKOEDLAN den Hörer nie mit einem Zuviel an Gefummel, sondern betten die verspielten Elemente geschickt in das dick gepolsterte Klangbett ein.

Bei Debuts dieser Art überkommt einen immer große Freude, wo sie doch eindrücklich zeigen, wieviel Potential und Dynamik in der starken schwedischen Stoner-Szene steckt. Kaum vergehen mehr als ein, zwei Monate, in denen man nicht von wirklich aufsehenerregenden Newcomern aus diesem Sektor überrascht wird. Via Transubstans sind dieses Jahr schon zwei, drei wirklich herausragende Alben erschienen, und SKRAECOEDLAN reihen sich mit ihrem Debut nahtlos ein. "Äppelträdet" geizt zu keiner Zeit mit Frische, anspruchsvollen Arrangements und eigenwilligen Nuancen. Zulangen und abwarten, was die Jungs da noch drauflegen können!


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