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CD-Review

Fear Of The Park

Artikel veröffentlicht am 05.08.2012 | 759 mal gelesen

Aus Italien stammen diese Burschen, die schon dem optischen Eindruck nach klar dem Horror-Punk zuzuordnen sind. Falsch liegt man mit dieser Einschätzung auch nicht, allerdings bietet das Klangspektrum der Herren "Drow" (Gesang, Gitarre), "Alex Damned" (Gitarre), "Mr. Sprinkler" (Bass) und "Paul Destroyer" (Drums) doch einiges mehr, als man annehmen könnte.

Aufgebaut wird auf einer Punk- und Sleaze/Glam-Rock-Basis, die auf der einen Seite ganz offensichtlich ihre Wurzeln in den 70er Jahren hat, wie diverse Reminiszenzen an den frühen ALICE COOPER unter Beweis stellen. Aber auch MÖTLEY CRÜE mit geringerem Metal-Gehalt darf man sich diesbezüglich durchaus vorstellen.

Außerdem machen folgende weiteren Zutaten das Klangbild der SPLATTERS aus: Eine rohe, räudige Portion Punk der frühen Generation, wobei die Jungs näher an THE SEX PISTOLS als an THE MISFITS sind, wie auch zeitgemäße Variante im Stile der MURDERDOLLS oder deren Ableger WEDNESDAY 13 (für mich durchaus aufschlussreich, dass die Jungs ihre Webpräsenz als "Splatters13" titulieren) und ein mitunter in Manier von wirklich großen Virtuosen aufspielender "Alex Damned", der immer wieder mit feinen Soli (!) die Songs zu garnieren weiß. Und so ungewöhnlich diese Tatsache auch anmutet, so unverzichtbar erscheint sie im Gesamtkontext, denn der Wiedererkennungswert steigt dadurch gehörig.

Die Tracks selbst kommen nämlich zwar gefällig daher, der letzte Biss fehlt jedoch ebenso wie die beispielsweise bei HARDCORE SUPERSTAR immer wieder lässig eingeworfenen zwingenden Refrains und Hooks.

Aus diesem Grund ist "Fear Of The Park" (übrigens Leute: sooo witzig finde ich diesen Titel auch wieder nicht....) auch ein Album, das man wohl nur als Genre-Liebhaber zwingend kennen muss. Wer dennoch das Verlangen danach verspürt, bitte sehr. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es einer längeren Zeit bedarf, ehe die Platte zündet, da kaum ein Song sofort langfristig in Erinnerung bleibt.


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