Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Steel Panther - All You Can Eat

Steel Panther

"All You Can Eat"
CD-Review, 2109 mal gelesen, 23.03.2014 Wertung 09/10
Steel Panther - British Invasion

Steel Panther

"British Invasion"
DVD-Review, 2563 mal gelesen, 10.11.2012 Wertung 08/10

Interviews der Band
Steel Panther
Ich war acht, und es war meine Tante.
1224 mal gelesen, 21.03.2014

News der Band

12.04.2014

STEEL PANTHER veröffentlich ein Video zum Song "Gloryhole" aus dem aktuellen Album "All You Can Eat". Viel Spaß mit diesem niveauvollen Clip: Hier...

21.10.2013

Der Glam Panther liegt wieder auf der Lauer und wird nächstes Jahr die Republik erneut sexuell belästigen. Passend zum 2014 erscheinendem Album...

11.10.2012

Und wieder haben die Sittenwächter zugeschlagen. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat ds neue Album "Balls Out" von STEEL PANTHER...


Live-Reviews der Band
Spreading The Disease Tour - live in Köln
834 mal gelesen, 25.04.2014

Metal.de auf Facebook
CD-Review

Balls Out

Artikel veröffentlicht am 11.11.2011 | 3382 mal gelesen

Mit ihrem Debut-Album "Feel The Steel" überraschten die Parodie-Glam-Rocker STEEL PANTHER vor zwei Jahren auf voller Linie. Obwohl sie ihre Songs auf den Trademarks vieler bekannter Truppen (GNR, SKID ROW, BON JOVI, VAN HALEN, MÖTLEY CRÜE usw.) aufbauten, konnten die Amis damals ein knappes Dutzend richtig starker Tracks raushauen.

Und wie sieht es nun bei dem zweiten Album aus, das auf den Titel "Balls Out" hört? STEEL PANTHER sind in gewisse Weise fortschrittlicher geworden, um nicht zu sagen erwachsener und reifer. Sie sind nicht mehr darauf angewiesen, mit deutlichen Parallelen zu den Größen des Genres zu punkten, sondern sie fangen an, ihre eigenen Trademarks zu initiieren.
Interessanterweise hat man beim ersten Anhören des Albums den Eindruck, dass die Stücke nicht so gut ins Ohr gehen, als noch beim Debut, und die Hitdichte erscheint allgemein geringer. In weiteren Hördurchlaufen erkennt man, dass es lediglich die Eingewöhnungszeit an die neue Situation ist. Kein ständiges "Aha, von GUNS N ROSES inspiriert" oder "das klingt ja wie ein guter BON JOVI". Stattdessen bauen STEEL PANTHER die Stücke mehr und mehr auf eigenen Songwriting-Ideen auf – ohne allerdings die Einflüsse komplett zu leugnen.
Spätestens nach dem dritten Durchlauf finde ich auf "Balls Out" praktisch keinen Song mehr, der nicht gut ins Ohr geht. Ob nun das flotte, fast punkige "Supersonic Sex Machine", das getragene "Just Like Tiger Woods", das rifforientierte "17 Girls In A Row", das kraftvolle "Tomorrow Night", der kantige Groover "That's What Girls A For" oder das hymnische "Gold Digging Whore" – alle Songs können was, ungeachtet ihrer individuellen Ausrichtung.
So emotionale Ausflüge wie "Why Can't You Trust Me" oder "Weenie Ride" bräuchte ich zwar jetzt nicht unbedingt, schlecht sind die beiden Songs aber deswegen auch nicht. Überhaupt findet sich auf "Balls Out" kein schwacher Track.
Die handwerkliche Leistung der Truppe ist ebenfalls top. Besonders der variable und ausdrucksstarke Sänger Michael Starr macht einen klasse Job. Die Lyrics, die sich erneut in erster Linie um das Eine drehen, wie sich schon an den meisten Songtiteln erkennen lässt, sollte man nach wie vor nicht zu ernst nehmen. In dem Bereich bleiben STEEL PANTHER weiterhin die Parodisten des Glam Metal.

STEEL PANTHER beweisen mit ihrem Zweitwerk, dass sie tatsächlich keine  Eintagsfliege sind. Im Gegenteil: sie haben einen Reifungsprozess hinter sich, legen ihre only-parody-Weisheit ein wenig ab und glänzen nun sogar durch ihre eigenen Ideen und musikalischen Markenzeichen. "Balls Out" ist ein durchweg gelungenes Album, das kurzweilige und stimmungsvolle Unterhaltung bietet und dadurch zu einem der besten Werke im Glam- und Hardrock-Bereich des Jahres 2011 aufsteigt.


Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: