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Reviews der Band
Svölk - Nights Under The Round Table

Svölk

"Nights Under The Round Table"
CD-Review, 1539 mal gelesen, 11.09.2012 Wertung 07/10
Svölk - Svölk

Svölk

"Svölk"
CD-Review, 2777 mal gelesen, 07.06.2010 Wertung 07/10

News der Band

13.04.2011

Die norwegischen Bear Metaller SVÖLK haben einen Videoclip zum Titel "Sweet Agony" online gestellt. Sehen könnt Ihr das Filmchen unter diesem Link....


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Svölk 'Em All

Artikel veröffentlicht am 04.12.2011 | 1253 mal gelesen

Trotz der ein oder anderen Länge, die besonders durch die Spielzeiten der Songs und diverse zu oft wiederholte Riffs herrührt, ist das nun mit einigen Bonustracks wiederveröffentlichte Debütalbum der Schweden SVÖLK ein durchaus überzeugendes und mitreißendes Stoner-Metal-Album geworden, das lediglich beim Songwriting noch Luft nach oben hat.

Soundtechnisch gehen die Norweger den derzeit so angesagten Retro-Weg und lassen ihre Musik natürlich und unbearbeitet klingen. Sehr lobenswert, denn das Resultat hat Herz und Seele und läuft zu keinem Zeitpunkt Gefahr, in steriles High-End-Geknackse zu verfallen. Der rifflastige Prollo-Rock erinnert an eine etwas andedoomte Version von GLENN DANZIGs Soloalben. Neben den Klassikern von BLACK SABBATH und anderen Pionieren ihrer Zeit schimmern auch jene skandinavische Gebirgsmassive hindurch, die einen Teil ihrer Kunst vom amerikanischen Süden beeinflussen ließen, SPIRITUAL BEGGARS oder MUSTASCH etwa. Der Opener “52“ ist einer der Nummern, von denen man noch am ehesten Melodien und Songstrukturen im Kopf behält, der Rest des Albums ist weniger zugänglich. Mitunter liegt das sicherlich auch am Anspruch der Band, bei allem Groove nicht allzu offensichtlich zu agieren, manchmal sind die Songs auch einfach kompositorisch noch nicht stark genug. Diverse etwas zu ausufernd-monotone Instrumentalparts unterstreichen diesen Eindruck.

Das Bemühen um Abwechslung ist der Band hoch anzurechnen, neben dem eher schleppenden Material gibt es auch diverse Ausbrüche nach oben und unten. Sänger Knut Erik Solhaug ist mit seinem rauen, etwas bulligen Organ die optimale Besetzung für diesen Posten bei SVÖLK, auch die Instrumentafraktion lässt keine Wünsche offen. Wer sich mal das unaufgregte, aber keineswege sinfällige Bassspiel genauer anhört, wird auch da viel Qualität entdecken.

“Svölk 'em All“ ist ein lohnenswertes Album für die bärtige Zielgruppe. Alle anderen sollten zunächst reinhören, ob ihnen die Songs erstklassig genug erscheinen.


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