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CD-Review

Stone Cold

Artikel veröffentlicht am 14.01.2013 | 916 mal gelesen

Als "handgemachten, ehrlichen Gitarrenrock” bezeichnet dieses Trio seine Musik und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Soll heißen, Freunde von "künstlich“ generierten Sounds jeglicher Art brauchen hier erst gar nicht weiterzulesen, denn auf "Stone Cold“ regiert der Begriff "Rock“ in seiner puren, ursprünglichen Art.

Darüber hinaus lassen sich auch die beiden anderen Attribute sofort vernehmen, denn der multinationale, offenbar in der Schweiz beheimatete Dreier mit dem Briten Mark Elliott am Mikro kredenzt auf seinem bereits vierten Langeisen eine lässig intonierte Melange, die knackigen Hardrock ebenso beinhaltet, wie Southern-Rock-infiltrierte Slide-Gitarren und knochentrockenen Blues und lässt dabei zu keiner Sekunde an seiner Authentizität zweifeln.

Auch die Spielfreude, mit der THE FORCE zu Werke gehen verspürt man permanent, wie auch die Überzeugung aus der heraus "Stone Cold“ entstanden ist. Durch die satte Produktion von GURD-Mastermind V.O.Pulver (Little Creek Studios) erhält die Chose zusätzlichen Druck, was sich besonders in den schnelleren Momenten nachhaltig positiv ausgewirkt hat, aber auch in den melancholischen, nachdenklichen Momenten passt.

Dass es dem Trio des Öfteren "passiert“, einige seiner Idole durchschimmern zu lassen, ist für mich nachvollziehbar wie auch einfach zu erklären. Schließlich orientiert sich das Dreigestirn vorwiegend an Bands wie WISHBONE ASH, LYNYRD SKYNYRD, LED ZEPPELIN und THIN LIZZY, und wer bitte tut das nicht, wenn von "handgemachtem Gitarrenrock“ die Rede ist?

Eben. Von daher also ein empfehlenswertes Teil für eine eindeutig definierte Zielgruppe, die beim Erwerb von "Stone Cold“ nichts falsch machen kann.


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