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Reviews der Band
Turbonegro - Sexual Harassment

Turbonegro

"Sexual Harassment"
CD-Review, 1866 mal gelesen, 10.08.2012 Wertung 09/10
Turbonegro - Never Is Forever

Turbonegro

"Never Is Forever"
CD-Review, 2783 mal gelesen, 25.11.2007 Wertung 07/10
Turbonegro - Ass Cobra

Turbonegro

"Ass Cobra"
CD-Review, 3329 mal gelesen, 21.11.2007 Wertung 08/10
Turbonegro - Darkness Forever

Turbonegro

"Darkness Forever"
CD-Review, 2995 mal gelesen, 13.11.2007 Wertung 07/10
Turbonegro - Apocalypse Dudes

Turbonegro

"Apocalypse Dudes"
CD-Review, 4055 mal gelesen, 05.11.2007 Wertung 09/10

Interviews der Band
Turbonegro
Turbonegro
4760 mal gelesen, 10.01.2008

News der Band

09.08.2010

Nach siebzehn gemeinsamen Jahren hat Hans-Erik Dyvik Husby alias Hank Van Helvete die Band TURBONEGRO verlassen. Dies berichten norwegische...

02.12.2008

Knut Schreiner, besser bekannt als Euroboy, hat sich jetzt dazu geäußert, warum er die letzten Monate nicht für seine Band...

22.03.2008

TURBONEGRO mussten ihre anstehende Europa-Tour kurzfristig absagen. Auf ihrer Homepage ließen sie verlauten: "Due to serious illness with...

27.10.2007

Gitarrist Rune Rebellion wird heute Abend sein letztes Konzert mit der Deathpunk-Ikone TURBONEGRO im heimischen Stavanger bestreiten. Auf MySpace...

30.11.1999

Nach dem großen Auftritt von TURBONEGRO beim diesjährigen BIZARRE, hier die nächste gute Nachricht: TURBONEGRO unterschreiben...


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Bigelf

Vor kurzem erst haben die US-amerikanischen Progressive/Psychedelic Rocker BIGELF ihr neues und...
CD-Review

Hot Cars And Spent Contraceptives

Artikel veröffentlicht am 27.11.2007 | 2752 mal gelesen

"Hot Cars And Spent Contraceptives" ist das erste Kapitel in der Turbojünger-Bibel, die Exegese fand hier einst ihren Ursprung. Man konnte gespannt darauf sein, wie der Werdegang dieser exaltierten Rock-Formation, deren Direktive darin lag, einer muffigen und rückständigen Szene eine richtungsweisende Frischzellenkur zu verpassen, weitergehen würde. Der spätere Hype, der speckige „Turbojugend“-Jeansjacken salonfähig, nein, zu einem unumgänglichen Modeaccessoire und Erkennungsmerkmal für eine Generation von Teilzeit-Homos machte, ließ sich zu diesem Zeitpunkt nicht mal erahnen. Selbst bei großen Teilen ihrer mehr als treuen Anhängerschaft dürfte dieses freche Stück Deathpunk auf keine einhellige Konformität stoßen, da es sich deutlich von den restlichen Alben unterscheidet, mit ihnen schlicht nichts gemein hat. Würde man Bandname, Titel, Cover usw. entfernen, die Musik von sonstigen Klischees extrahieren und einem ambitionierten Rock-Liebhaber um die Ohren pfeffern, würde kaum jemand TURBONEGRO dahinter vermuten. Das etwas verwaiste Debüt wird nun von Edel-Records wiederveröffentlicht, um fünf durchschnittliche Bonustracks erweitert, welche alle von den längst vergriffenen Compilations "Small Feces I" und "Small Feces II" stammen.

Anfang der Neunziger, als Hank von Helvete noch Harry Neger hieß, als sie noch nicht mit ihrer später unverzichtbaren Homo- und Leder-Ästhetik kokettierten und Gitarrist Euroboy noch nicht mit von der Partie war, schien sich noch niemand besonders für den rüden Punkrock, irgendwo zwischen BLACK FLAG, THE STOOGES und ALICE COOPER, der fünf bierbäuchigen Norweger zu interessieren. Nicht mal ein so vermeintlich verkaufsfördernder Name wie TURBONEGRO - die Band spielte zunächst mit dem Gedanken sich „Nazipenis“ zu nennen; man kann von Glück reden, dass es nicht so gekommen ist - manövrierte sie ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Ihr holpriger Garagen-Noise, mit schmierig simplen Riffs, laut und roh, und straighten Rhythmen war nichts besonderes, austauschbar, dennoch, aufgrund dieser Kauzigkeit und Schrägheit, charmant und authentisch. Diese authentische Unauthentizität, dieses strikt unkommerzielle Moment, ist es auch, die "Hot Cars And Spent Contraceptives" zu einem kurzweiligen und guten Album macht. Traditionell ist es windschief gebaut, enthält einige wirklich klasse Songs ("Vaya Con Satan", "Clenched Teeth"), schmeißt nur um sich mit auf einem schrägen Humor basierenden Zitaten, wobei jegliche Political Correctness komplett unter den Tisch gekehrt wird. TURBONEGRO klingen auf ihrem „schwächsten“ Album immer noch besser, als manch andere humoristische Collegeboy-Garagepunk-Möchtegern-Outfits.


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