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Reviews der Band
Turbonegro - Sexual Harassment

Turbonegro

"Sexual Harassment"
CD-Review, 1908 mal gelesen, 10.08.2012 Wertung 09/10
Turbonegro - Hot Cars And Spent Contraceptives

Turbonegro

"Hot Cars And Spent Contraceptives"
CD-Review, 2772 mal gelesen, 27.11.2007 Wertung 06/10
Turbonegro - Ass Cobra

Turbonegro

"Ass Cobra"
CD-Review, 3376 mal gelesen, 21.11.2007 Wertung 08/10
Turbonegro - Darkness Forever

Turbonegro

"Darkness Forever"
CD-Review, 3032 mal gelesen, 13.11.2007 Wertung 07/10
Turbonegro - Apocalypse Dudes

Turbonegro

"Apocalypse Dudes"
CD-Review, 4111 mal gelesen, 05.11.2007 Wertung 09/10

Interviews der Band
Turbonegro
Turbonegro
4815 mal gelesen, 10.01.2008

News der Band

09.08.2010

Nach siebzehn gemeinsamen Jahren hat Hans-Erik Dyvik Husby alias Hank Van Helvete die Band TURBONEGRO verlassen. Dies berichten norwegische...

02.12.2008

Knut Schreiner, besser bekannt als Euroboy, hat sich jetzt dazu geäußert, warum er die letzten Monate nicht für seine Band...

22.03.2008

TURBONEGRO mussten ihre anstehende Europa-Tour kurzfristig absagen. Auf ihrer Homepage ließen sie verlauten: "Due to serious illness with...

27.10.2007

Gitarrist Rune Rebellion wird heute Abend sein letztes Konzert mit der Deathpunk-Ikone TURBONEGRO im heimischen Stavanger bestreiten. Auf MySpace...

30.11.1999

Nach dem großen Auftritt von TURBONEGRO beim diesjährigen BIZARRE, hier die nächste gute Nachricht: TURBONEGRO unterschreiben...


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CD-Review

Never Is Forever

Artikel veröffentlicht am 25.11.2007 | 2802 mal gelesen

Das was hier inszeniert wird, ist weder neu, noch innovativ. "Never Is Forever" ist ein so erfolgreiches wie konsequentes Unterbieten, was Songwriting, Sound, Hybris, Riffstärke und Arschtret-Faktor der fünf beleibten Norweger angeht. Die Behäbigkeit im Schaffen der Deathpunks anzuprangern, hieße, erzkonservativen Katholiken ihren Glauben vorzuwerfen. Ob nun auf ihrer zweiten Platte oder auf dem erst kürzlich veröffentlichten "Retox", die einzelnen Bauteile wurden nur unmerklich variiert. Man weiß, was man bekommt. TURBONEGRO eben.

Die Geilheit hängt hier, wo sie hingehört. Zwischen den Beinen. Kein gestelzter und aufgeblasener Melody-Punk, aber auch kein verschlafener Rock, ihnen gelingt die Räudigkeit BLACK FLAGs mit einem unterschwelligen Pop-Appeal zu verschmelzen. Eine perfekte Symbiose. Anstatt sich ständig in den eigenen Schwanz zu beißen, beugt man der Wiederholung des Konzepts mit kleinen gelungenen Einaktern und Intermezzos vor: Disco-Beats hier, eine von Akustikgitarren getragene Hymne ("I Will Never Die"), die geradezu zum Mitgröl-Duell einlädt, dort. Dass nicht alle Songs rundum gelungen sind, die Platte zum Ende hin ihre Hänger hat, muss man verzeihen. TURBONEGRO eben.

Titel wie "Suburban Prince’s Death Song" oder "Pain In Der Arsch Pocket Full Of Cash" weisen auf ihre Lust am Klischee hin, auf die Groteske des Banalen, zeugen von einem unnachahmlichen Humor. Wobei einem ein Titel wie "Übermensch" oder die RAF-Illustration im Booklet bitter aufstoßen kann. Alles Kalkül? Natürlich, alles ein abgekartetes Spiel, das versteht sich von selbst. Und was wäre die Rock-Geschichte nur ohne ihre stumpfen Provokationen und Skandälchen. Das Fettnäpfchen, in das sie nicht treten, muss übrigens erst noch erfunden werden. Diesen plumpen Humor wussten sie schon immer als schelmische Schubdüse zu nutzen, um ihrem Prekariatsrock eine ganz spezielle Note einzuverleiben. TURBONEGRO eben.


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