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CD-Review

Unisonic

Artikel veröffentlicht am 09.03.2012 | 3052 mal gelesen

Auch wenn bei der ursprünglichen Bandgründung ein gewisser Kai Hansen noch gar nicht mit von der illustren Part(y)ie gewesen ist, macht seine Beteiligung an diesem Album und bei dieser, seit nunmehr gut zwei Jahren aktiven Formation einen Großteil des allgemeinen Interesses aus.

Warum? Klar, weil Kai nach langer, langer Zeit endlich einmal wieder mit dem früheren HELLOWEEN-Sänger Michael Kiske zusammenarbeitet und darauf hat die Metal-Welt offenbar gewartet. Doch eines gleich vorweg – auch auf die Gefahr hin die Fans der Frühzeit der Szene-Institution HELLOWEEN ein wenig zu enttäuschen - nach den alten Kamellen klingt hier kaum etwas, wie man auch von GAMMA RAY nicht viel mitbekommt.

Durch den Umstand, dass Michael das Unternehmen UNISONIC zusammen mit den beiden PINK CREAM 69-Recken Dennis Ward (Bass; aber auch Produzent) und Kosta Zafiriou (Schlagzeug), sowie dem früheren GOTTHARD und KROKUS-Klampfer Mandy Meyer an den Start gebracht hat und Kai erst als letztes zur Truppe gestoßen ist, erklärt sich die viel eher nach Melodic Rock / Hardrock der groovigen, "pinkigen" klingende Bauart dieses Debütalbums nahezu von selbst.

Das Wissen ob der nicht unbedingt metalaffinen Art von Herrn Kiske sollte jegliche weitere Fragen diesbezüglich erst gar nicht mehr aufkommen lassen, selbst wenn mitunter doch Parallelen zu HELLOWEEN erkennbar sind, man sich jedoch eher an die gemächlicheren Alben "Pink Bubbles Go Ape“ und "Chameleon" erinnert fühlt, die von vielen Fans aber bekanntlich nicht unbedingt geliebt werden.

Aber wie auch immer, UNISONIC haben elf elegant intonierte, von treibend bis balladesk reichende (Hard)Rock-Nummern zu bieten, die zum einen von der immer noch glasklaren, glockenhellen Stimme Michaels leben, zum anderen auch vom Umstand, dass hier ausnahmslos erfahrene und kompetente Songschreiber am Start sind, denen es gelungen ist, für ein Sammelsurium an Hits zu sorgen.

Der oft zitierte, häufig leider aber missbrauchte Begriff "Supergroup" lässt sich im Fall von UNISONIC nicht nur hinsichtlich der Besetzung anführen, viel mehr hat dieser Begriff seine Berechtigung wegen der rundum gelungen Tracks, die in den ruhigeren Momenten auch Kiskes Solo-Unternehmen PLACE VENDOM in Erinnerung rufen.

Dass mich so manche lässig groovende Passage jedoch auch daran denken lässt, dass es schon langsam aber sicher auch mal wieder an der Zeit für ein neues Album von PINK CREAM 69 wäre, tut hier ebenso wenig zur Sache, wie auch meine (zugegeben sehr gewagte, um nicht zu sagen "spinnerte") Idee für das nächste Album, das es mit Sicherheit geben wird, denn UNISONIC sehen sich definitiv als Band mit Zukunftsvision, als Gast Andi Deris ins Studio zu holen....

Sicher ist jedoch: Super-Album, Super-Group!


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