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CD-Review

Live At The Roepaen

Artikel veröffentlicht am 08.04.2012 | 1798 mal gelesen

Nach der Jubiläums-Buch-Veröffentlichung "Black Of The Ink" präsentieren Glitterhouse Records nun ein Live-Album von WOVENHAND, der Band des charismatischen ex-16-HORSEPOWER-Frontmanns David Eugene Edwards. Nun ist der ausdrucksstarke Alternative-Country der Band mit Sicherheit keine Musik für wilde Parties und ein komplett ausrastendes Publikum findet man hier folglich nicht. Dennoch schafft die Klosterkirche im niederländischen Ottersum, die mit ihrer tollen Akustik als Aufnahmeort diente, eine ganz eigene Atmosphäre, die jeden Ton dieses Albums durchdringt.

Für die meisten Metal-Hörer dürfte diese Art der Konzertpräsentation ziemlich ungewohnt sein. Lässt man sich aber erst einmal auf die meditativen Qualitäten der Musik von WOVENHAND und die entspannte Atmosphäre ein, kann man an "Live At The Roepaen" durchaus seinen Spaß haben. Gänzlich ohne Overdubs aber mit jeder Menge Herz und Gefühl laden die entspannten Klänge und Edwards' sonore Stimme zum Träumen ein und üben eine unerwartet große Faszination aus. Effekthascherei und technische Kabinettstücke hat man nicht nötig, es ist das Gefühl, das zählt. Damit kommen WOVENHAND zwar nicht aus der Special-Interest-Ecke heraus, dürfen sich dort aber über eine treue und begeisterungsfähige Fanschar freuen, die sich hier im Roepaen von der Musik völlig gefangen nehmen lässt und andächtig dem Dargebotenen lauscht.

Auch wenn "Live At The Roepaen" ganz anders daherkommt, als man es insbesondere von Live-Alben aus dem Metal-Bereich kennt, punktet die Scheibe in der wichtigsten Disziplin, nämlich der authentischen Wiedergabe eines Live-Konzerts der Band. Als Bonus-DVD wird zudem ein Video-Mitschnitt des Konzerts mitgeliefert, der ursprünglich für den "WDR Rockpalast" entstanden ist, hier aber im Gegensatz zur TV-Erstaustrahlung ungekürzt vorliegt. Bildqualität und Stereo-Ton liegen dabei qualitativ zwar nur im gehobenen Mittelfeld, die besondere Atmosphäre des Konzertortes wird durch die bildliche Wiedergabe aber noch einmal dick unterstrichen.


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