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"Folk Aesthetic 1996-2006"
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02.07.2010

Neuigkeiten gibt es von TENHI zu berichtet - dazu die Band selbst: "Bitte entschuldigt die spärlichen Nachrichten über "Saivo". Wir...

02.11.2009

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04.03.2008

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Kauan

Artikel veröffentlicht am 13.10.1999 | 5738 mal gelesen Als wollten sie ihr Finnland vertonen, präsentieren hierauf vier Musiker Folklorekunst, die melancholische, mystische wie (heilsam) meditative Kraft ausstrahlt. Dabei ist das Cover - wie sonst selten - exakt das Bild aus dem die Noten zu tönen scheinen: ein übernebelter Waldsee, der so glasartig ist, daß man kaum zwischen wirklicher Horizontebene und (spiegelnder) Wasserillusion zu trennen vermag. Auf der anderen Seite befindet sich dann ein einsames, uriges Bootshaus, dort man sich wohl nur entspannt in den Kahn zu legen braucht um die Traumreise zu beginnen. Diese wird, so ursprünglich wie es sein soll, u.a. von Maultrommel, Violine, Querflöte, Klavier, sogar Bongos, aber hauptsächlich vom Zupfspiel der Akustikgitarre untermalt, das für sich schon mehr als einschichtig ist. Neben dem Schlagzeug, das passend zur ruhigen Stimmung begleitet, ist natürlich der Gesang ein weitere Komponente des dunklen Gefühlswerkes. Teilweise stellt dieser nur ein gebrechliches Hauchen dar, aber wenn kraftvoller geklagt wird, so erinnert es an Garm; das Konzept ist ja nicht unähnlich dem ULVERs "Kveldssanger" (das Skandinavische wirkt auch hier so geheimnisvoll). Falls überhaupt, so ist die Musik aber ungleich dem 3. Album EMPYRIUMs nicht derart (für mich zumindest) enttäuschend nah an das Meisterwerk der Wölfe angelehnt. Auch bestehen viele TENHI-Stücke sogar aus vier Themen (und nicht nur einem). Hier fände ich das Sprechen von "wagnerischem Bombast" viel angebrachter, da die Kompositionen wirklich komplex und stellenweise dramatisch ausfallen.

Wie innerhalb der einzelnen Stücke gibt es auch von Stück zu Stück angenehm viel Variation. Hier und da werden die Akkorde auch richtig rockig geklampft, somit wird trotz allem trostlosen Insichgehen nicht ganz auf Gliedmaßen-aufrüttelnde Dynamik verzichtet. Besonders fesselnd finde ich "Taival - Straying" dessen Atmosphäre etwas der letzten beiden Stücke auf TIAMATs Schlummerwerk (das allgemein "Kauan" vergleichbare Stimmung aufbaut), ja, geradezu Ambient-Qualitäten hat. Wie gesagt, wagt man sich hier allerdings an kompliziertere Strukturen bzw. mehrere Songparts und es gelingt tatsächlich romantische Melodien ohne Reizverlust fortzuführen. Insgesamt gebührt diesen professionell ausgefeilten Arrangements (m)ein Kratzfuß. Tief rührend.
Kommentare
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melden Wertung 10/10 Deleted User | 28.10.2002 | 01:00 Uhr

Eine grandiose Scheibe!!! Obwohl ich die Platte schon so lange habe kann ich sie mir immer wieder anhören ohne jegliche Ermüdungserscheinungen. Die Songs sind alle sehr ruhig und zutiefst melancholisch, also gerade richtig für diese...