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Team

Jost Frommhold

Jost Frommhold Position: Redakteur
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Wohnort: colonia aeterna
Geburtstag: 02.04.1977
Lieblingsstile: Thrash Metal, Rock, Progressive Rock/Metal, Heavy Metal, Death Metal
Film: Star Wars (Episoden IV-VI), Escape From New York, Assault On Precinct 13, The Thing (1982), LotR, Moby Dick (1956), Death Of A Salesman (1985), Ivanhoe (1952), The Prestige, There Will Be Blood
Getränk: Pilsener Urquell, Gambrinus, Hasenbräu, Paulaner, König Ludwig Dunkel, Gaffel 1396, Früh, Mühlen, Glenmorangie, Bruichladdie, Caol Ila, Cragganmore
Hobbies: soll ich hier "über Metal(platten) schreiben" schreiben?

Über mich:

Zuständig für CD-Reviews, DVD-Reviews, Live-Reviews, Interviews, Jürgen Drews

Top/Flop:

Top 5 Flop 5
Deserted Fear - My Empire Militärisch-Industrieller Komplex
König der Könige (Film) Lobby-Komplex in der BRD
Realmbuilder - Fortifications Of The Pale Architect Pornos, in denen die Indianer nie gewinnen
Multifunktionsschild gebaut(robust!) CDs zur Rezession bekommen
Turmfrisuren inflationäre Verwendung des Wortes Frost

Alltime Faves:

Ok, beschränke ich mich mal auf 11 resp. 12 Tück:

--DEATH – Spiritual Healing--
Mein erstes „richtiges“ Death Metal-Album; vielleicht auch deswegen einer meiner Faves.
Vorher fand ich Todesblei allenfalls nervtötend, bestenfalls schrullig, aber die 90er Scheibe vom unvergesslichen Evil Chuck hat mir Augen und Ohren geöffnet. Die perfekte Verbindung von oldschooligem, Thrash-lastigem Geschrubbel (was ich auch zu schätzen lernte – MASSACRE rules!!!) und einem guten Schlag Progressivität, die zeigt, welches Entwicklungspotential der DM seinerzeit hatte. Auch wenn alle DEATH-Alben mehr oder minder wahre Göttergaben ("Leprosy"/"Human"!!!) sind, so nenne ich "Spiritual Healing", wenn ich mich schon entscheiden soll.

--SLAYER – Hell Awaits--
Die ultimative Zündung für den Audi. Der Kram vorher war doch nur Hardrock. Für mich stellt der 85er Oberhammer, der immer noch sträflich unterbewertet wird, die perfekte Symbiose aus sinistrem, eingängigem Songwriting, 'nem eigenwilligen Sound, technischem Können und Härte dar. Wie habe ich mich doch gefreut, dass SLAYER letztens inner Philipshalle viel von den "ollen" Kamellen gezockt haben. "At Dawn They Sleep", "Crypts Of Eternity", "Necrophiliac" und der Titeltrack sind nach wie vor gänsehauterzeugende Songs, die die Äonen überdauern sollten. Sicherlich war "Reign In Blood" der große Durchbruch… aber ich muss mich ja auch hier entscheiden.

--TESTAMENT – The Gathering--
Hätte nie gedacht, dass TESTAMENT in der Lage wären, ihr 87er Debüt zu toppen. Aber 1999 haben sie mich eines besseren belehrt und diese Killerscheibe auf die damals unterversorgten Thrasher abgeschossen. Absolut überzeugendes, abwechslungsreiches, ergreifendes, höchst inspiriertes, göttliches Songwriting mit 'ner technischen Ausführung und Produktion, die einfach nur Popo tritt. Chuck Billy, Eric Peterson, James Murphy, Steve DiGiorgio, Dave Lombardo. Alleine das Line-Up ist der Hammer… und dann das songdienliche, arschtighte Powerdrumming von Lomby… genital das Teil!!!

--MALEVOLENT CREATION – Retribution--
Es gibt für mich einfach keine andere Band, die so guten, brutalen Death/Thrash spielt, wie die (oftmals wechselnde) Belegschaft bei Phils Band MC. Auch live ein absolutes Brett, diese Band. "Coronation Of Our Domain" – immer noch einer meiner Lieblings MC Songs. War schon "The Ten Commandments" ein wahrer Brocken vor dem Herrn, wurde Songwriting/Sound auf dem Zweitling feingeschliffen und noch ein Brikett nachgelegt.
MALEVOLENT CREATION sollten bekannter sein als CORPSE… ÄTSCH!

--GRIP INC. – Power Of Inner Strength--
Lomby zum 3. Mal. Tja… da haben Herr Lombardo und Herr Sorychta (vornehmlich dieser) den Herren von SLAYER mal gezeigt, dass 'ne Multikulti Truppe mit Verwaltung in Deutschland in der Lage ist, ein besseres Album als die Thrash Ikone zu schreiben. Und Gus Chambers passt zu der Mucke wie kein anderer. Jeder Song ein Hit, allgemeingültige Riffs, die sofort in Herz und Hirn treffen. Völlige Highlights : "Savage Seas (Retribution)" und "Ostracized".

--DESPAIR – Beyond All Reason--
Waldemar zum 2. Für viele mag dieses Album nur Durchschnitt und womöglich auch schon wieder völlig vergessen sein, aber alle Songs sind für mich wahre Kleinodien, die es zu bewahren (sprich öfter mal zu hören) gilt. Auch der eigenwillige Sound und Freiwalds fein wummernde kicks haben’s mir angetan. Die perfekte Mischung aus leicht progressiv angehauchtem Power/Thrash Metal. Und langsam sind mir auch die zunächst bemüht sozialkritisch wirkenden Texte sympathisch geworden.

--MEGADETH – Rust In Peace--
MEGADETH wirken auf diesem Album einfach konzentrierter und wesentlich virtuoser als vorher. Megadave hat seine besten Songs geschrieben, die tödlichsten Hooks seiner Laufbahn abgeliefert, seine ergreifensten Soli abgeschossen und das beste MEGADETH-Line-Up aufgestellt, um diese 90er Langrille einzuholzen. "Holy Wars… The Punishment Due" – mein persönlicher Deth-HIT!!! Das Album sehe ich als eines der besten in der gesamten Speed/Thrash Metal-Historie an. Für mich hat Dave gewonnen, Lars!

--MOTÖRHEAD – Overkill/Ace Of Spades--
Ja, Lemmy sacht: Es gibt auch andere Lieder als "Ace Of Spades", die man spielen kann. Stimmt auch! Nämlich die anderen von der ebenso betitelten Scheibe. Da ich hier aber gar nicht entscheiden kann, sind's zwei geworden.

--TOURNIQUET – Microscopic View Of A Telescopic Realm--
Für den Titel des Albums gehören sie ordentlich verdroschen, für die wahnwitzige Mucke mit höchsten Ehren bedacht. Hier tanzen Singer-Songwriter-Mucke, Art Rock, Hard Rock, Heavy Metal, Thrash Metal, Hardcore und allerhand anderes Zeug in einer Bach'schen Fuge einen irren Reigen. Besser kann man progressiv angehauchten, allumfassenden Rock/Metal schon gar nicht mehr machen. Zudem wartet "Tomb Of Gilgamesh" mit einem der besten SLAYER-Riffs der letzten zehn, fuffzehn Jahre auf!

--NASTY SAVAGE – Nasty Savage--
Feinster Thrash Metal mit einem Schuss Power und 'ner ganz großen Kante Eigenwilligkeit. Kauzig und mit höchstem Wiedererkennungswert gesegnet garantiert ein jeder Song mindestens beste Unterhaltung.

--ROLLINS BAND – Weight--
Kein Metal-Album, aber eines der energiereichsten, schweißtreibensten Stücke Rock, welche auf Scheiblette festgehalten wurden. Eine Glanztat des Eisenheinrichs!

Ich stelle fest: ich höre zuviel amerikanische Mucke! Harr!



Jost Frommhold hat verfasst:

News: 361
Review: 340
Interview: 34
Konzertbericht: 3