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Temple Of Mystery

Artikel veröffentlicht am 14.05.2003 | 2743 mal gelesen Wie kommt man eigentlich auf die Idee, seine Band nach einem der ekelhaftesten Lebewesen auf unserem Planeten, nach der Kakerlake, zu benennen?! So schäbig wie dieses unliebsame Krabbeltier ist die Mucke der aus dem Stuttgarter Raum stammenden Formation COCKROACH nämlich keinesfalls. Auf ihrem mittlerweile dritten Album, "Temple Of Mystery" betitelt, brettern die schon seit 1992 zusammenden musizierenden Jungs einem technisch versierten Old-School-Thrash mit eindeutiger Bay Area-Prägung um die Ohren, der keine Scheu vor auch mal melodiöser Gitarrenarbeit und sauber in die Songs eingeflochtenen Soli zeigt. Am ehesten lassen sich hier Parallelen zu TESTAMENT ziehen, was u.a. in der stimmlichen Verwandtschaft von Frank Geue und Chuck Billy begründet liegt. Immer wieder präsentiert man sich auch variabel. Dabei fällt der Titeltrack mit seinen fast schon balladenhaften Harmonien und den teilweise deutschen Lyrics am meisten aus dem Rahmen. Stilistisch nähere Variationen sind ebenfalls vertreten. Die absolut coole und live garantiert alles abreißende Bandhymne "Cockroach" erinnert z.B. zuweilen etwas an ANTHRAX zu Beginn ihrer Karriere, während "Personal War" nicht wie gewohnt straight auf die Fresse geht, sondern fast schon als rhythmisch vertrackt zu bezeichnen ist. Der Gesamtsound (ATROCITYs Alex Krull war für den Mix zuständig) ist zudem erfreulich sauber und transparent ausgefallen. Sogar Bassist Timo Flöther ist durchgängig kraftvoll zu vernehmen, was bei momentan im Trend liegenden Produktionen nicht mehr allzu oft der Fall ist und dieser Scheibe deswegen eine angenehme Erdigkeit verleiht. Mit dem Rausschmeißer "Tekilla" schütteln COCKROACH zum Schluss nochmals einen richtigen Knochenbrecher aus dem Ärmel, der "Temple Of Mystery" nach 66 Minuten stillvoll beendet. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Knapp 66 Minuten dauert dieser Rundling. Value for money also. Aber durch ebendiese Songdurchschnittslänge von 5 Minuten und 30 Sekunden ziehen sich manche Tracks doch ein wenig in die Länge. Hier hätte ruhig auf die ein oder andere Refrainwiederholung verzichtet werden können. Unter dem Strich bleibt aber einmal mehr eine durch und durch gute Veröffentlichung aus dem Hause Supreme Chaos Records. Dieses kleine, aufstrebende Label sollte man im Auge behalten. Genau wie COCKROACH!
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