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CD-Review

Judgement Day

Artikel veröffentlicht am 11.09.2012 | 1007 mal gelesen

Seit nunmehr zwanzig Jahren sind die Schwaben von COCKROACH in der Szene aktiv und legen mit “Judgement Day” ihr fünftes Album vor. Gleichfalls wie auf die anderen vier Releases präsentieren die Jungs um Sänger/Gitarrist Frank Geue dem gemeinen Bangervolk Thrash Metal der alten Schule. Da die Jungs sich im Underground im Laufe der Jahre bereits, ob ihrer Spielfreude bei Konzerten, bereits einen guten Ruf erspielt haben, dürften sich nicht wenige Mosher jetzt schon die Scheibe auf den Zettel schreiben.

Zu Recht, denn “Judgement Day” zeigt eine perfekt eingespielte Band. Die Riffs sind präzise auf den Punkt gespielt, messerscharf und gehen direkt in die Magengegend. Dazu erzeugt die Rhythmusgruppe enormen Druck, so dass man unweigerlich die Nackenmuskulatur in Wallung bringt. Jetzt erfinden die Schwaben den Thrash Metal nicht neu, aber sie bestechen durch immense Spielfreude und mit durchdachtem Songwriting. Songs wie “War Of The Machines”, “The World Is Lost” oder “Escape” gehen gnadenlos auf die Zwölf und brauchen den Vergleich zu international agierenden Acts nicht zu scheuen. Neben der bekannten Affinität zu Old-School-Thrash-Sounds haben sich auf “Judgement Day” auch moderne Thrash-Elemente in den Bandsound von COCKROACH eingeschlichen. Die wirken allerdings nicht wie Fremdkörper, sondern bereichern die Songs. Dieser Faktor und auch die moderne Produktion unterstreichen das lyrische Konzept des fünften Werks der deutschen Thrasher. Thematisch hat sich die Band an den ‘Terminator’-Filmen orientiert (ein hierzu passendes Cover fehlt natürlich nicht) und ein schönes Endzeitkonzept erschaffen, das hervorragend zu den Songs passt.

Einziges Manko der Scheibe ist, dass sich nicht alle Songs auf demselben Niveau befinden. Neben den erwähnten Krachern, haben sich auch eher durchschnittliche Nummern wie der Opener “Return To Present Day” oder das folgende “Manhunt” eingeschlichen. Diese Songs können nicht nur vom Songwriting an sich (mangelnde Spannungsbögen), sondern auch von der Eingängigkeit her, nicht mit dem Gros der Scheibe mithalten. Das ist schade, denn die Band hat beispielsweise mit dem hymnenhaften “The World Is Lost” gezeigt, dass sie es durchaus drauf hat Songs zu schreiben, die gleichermaßen hart und melodisch sind und sich vor der internationalen Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen.

Insgesamt wird das Bild, das die Platte vermittelt durch diesen Schönheitsfleck aber nur marginal gestört. COCKROACH befinden sich auf einem guten Weg und legen mit “Judgement Day” definitiv ihre bislang reifste Platte vor. Thrasher und solche, die es werden wollen, sollten dem Album auf jeden Fall ein Ohr leihen und sich an dem apokalyptischen Flair der Scheibe erfreuen. Macht auf jeden Fall Spaß die Platte.


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