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CD-Review

Chains Of Illusion

Artikel veröffentlicht am 14.01.2013 | 931 mal gelesen

Die Kollegen vom "Terrorizer" bescheinigten diesen Briten für ihrer 2011er EP "Soothsayer", dass sie ein Werk abgeliefert hätten, dass "modern, thrash-tinged metal at its very best" enthält, wie sich generell festhalten lässt, dass der Dreier in der Heimat bereits einen verdammt guten Ruf innehat.

Keineswegs zu Unrecht, soviel lässt sich schon nach kurzer Zeit selbst für einen "Frischling" in Sachen DECEPTOR festhalten, denn die Jungs, bei denen mit James Ashbey der aktuelle Drummer der Doomster SOLSITCE im Line-Up zu finden ist, lassen uns auf ihrem aktuellen Album wissen, dass sie es verstehen Heavy Metal im Stile der "alten Schule" zu kredenzen und dabei mehrere Genres gleichzeitig abdecken können. So gibt es neben unzähligen Passagen, die man dem Speed Metal der frühen 80er Jahre zuordnen kann, auch heftigeres, technisch erhabenes, dezent MEGADETH-lastiges Gebretter zu vernehmen, zu dem sich aber auch noch traditionelles JUDAS PRIEST-Riffing und IRON MAIDEN-Harmonien gesellen. Die Vorliebe für die "klassische" Epoche des Heavy Metal wird schon in der Einleitung zu "Transmission I" offenkundig, noch viel mehr aber im den eigentlichen Song eröffnenden Riff, das gut und gerne auch von den Schweden-Bomben ENFORCER stammen könnte. Doch anstelle sich ausschließlich auf den traditionellen Heavy Metal festzulegen, wie eben diese Jungs, scheinen die Londoner auch eine Vorliebe für frühe "Rohlinge" vom Schlage EXCITER oder RAZOR zu besitzen, wie man ihnen auch die Inspiration durch das Frühwerk von METALLICA häufig anhört.

Auch wenn uns die Vergangenheit gelehrt hat, dass sich die Meinungen über britische Bands auf dem Festland von jenen auf der Insel deutlich unterschieden, lässt sich für mich nach "Chains Of Illusion" nachvollziehen, weshalb man von DECEPTOR begeistert ist. Bloß, was diese Jungs mit "modern“, wie es der Kollege beschrieben hat, am Hut haben sollen, bleibt mir nach wie vor ein Rätsel...


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