Bitte loggen Sie sich ein um einen Kommentar verfassen zu können.

Amazon-Empfehlung
Reviews der Band
Die Hard - Conjure The Legions

Die Hard

"Conjure The Legions"
CD-Review, 1289 mal gelesen, 25.09.2012 Wertung 07/10

News der Band

06.04.2010

Drummer Håkan Jonsson hat die schwedischen VENOM-Kopisten DIE HARD verlassen, um sich auf seine Arbeit bei WATAIN und seine Familie...


Live-Reviews der Band
In War And Pieces-Tour 2011 pt. II
5216 mal gelesen, 24.07.2014
In War And Pieces-Tour 2011, live in Hamburg
3716 mal gelesen, 24.07.2014

Metal.de auf Facebook
CD-Review

Nihilistic Vision

Artikel veröffentlicht am 20.11.2009 | 1305 mal gelesen DIE HARD wollen Old-School-Thrash zocken. So wie VENOM, CELTIC FROST, SODOM, SLAYER und Konsorten. Wer hätte es geahnt, es ist ihnen gelungen. Nach ihrem 2007er Demo "Emissaries Of The Reaper", wandeln sie jetzt mit "Nihilistic Vision" auf altbekannten und breit ausgetretenen Pfaden. In die dort eingebrannten Fußabdrücke passen sie zwar nicht ganz hinein, geben aber ihr Bestes, um möglichst genau zu zu klingen, wie diejenigen, welche einst den Weg ebneten.

Der Mix aus schneller Mucke und Passagen, welche zum Headbangen einladen, ist gut abgestimmt. Über die Dauer von zehn Titeln huldigen sie vergangenen Zeiten. Tracks wie "I Am Possessed" sind dann auch für den letzten Blinden der Wink mit dem Zaunpfahl. Was haben wir also hier? Die neuen alten VENOM? Vom Songwriting und der Grundatmosphäre her gesehen, läge dies durchaus im Bereich des Möglichen. Auch die Stimme von Sänger Hasse trägt ihren Teil dazu bei.

Aus diesem Grund gewinnen die Schweden auch keinen Innovationspreis, sondern unterhalten jene, welche Bock darauf haben, altes Liedgut neu aufgelegt zu erleben. "Alt" auch die Produktion. Wobei ich behaupte, dass dies keinen Zufall darstellt, sondern wohlbemessen arrangiert wurde. Schließlich sind DIE HARD old-school wie die Sau. Da darf auch der Sound nicht sauber sein. Der Name steht in diesem Fall wie in Stein gemeißelt. Nieten, Leder, Schädel und Schnaps dürfen dabei nicht fehlen.

"Nihilistic Vision" ist zwar nicht die eierlegende Wollmilchsau, dennoch im Besitz eines gewissen Thrash-Metal-Unterhaltungswertes. Für ein Erstlingsalbum gelungen, allerdings fehlt die sogenannte Eigenständigkeit so gut wie komplett. Aber was solls, hauptsache es knallt, nicht wahr? Ach ja, NIFELHEIMs Eric Tyrant hat das Cover gebastelt. Die Verbindung zu diesem Mann und dieser Band erklärt wahrscheinlich auch die wilde Kriegsbemalung in den schwedischen Gesichtern.
Kommentare




Noch 1000 Zeichen verfügbar





neuen Code erzeugen
Bitte gib den Bestätigungs-
code ein um den Kommentar
zu bestätigen: