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CD-Review

Face The Storm (EP)

Artikel veröffentlicht am 24.07.2012 | 1163 mal gelesen

Viel gibt es noch nicht zu berichten über diese Truppe aus der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Gegründet wurden DREADFIRE 2011, wobei offenbar die Brüder Bruno (Gitarre) und Tiago (Bass) Pereira federführend sein dürften. Zudem scheinen die beiden auch bereits über Szene-Erfahrung zu verfügen und bei einer Truppe mit Namen PLATINUM aktiv gewesen sein.

Wie auch immer, das erste Lebenszeichen der Band klingt jedenfalls nicht übel und wird fanfreundlich für lau als Download (http://www.mediafire.com/?w6rcbdg2mt6inhj) angeboten. Der extrem groove-betonte Thrash der späteren 90er Jahre ist es, dem sich die Jungs verschrieben haben. Sie wissen aber durchaus auch Riffs der "alten Garde" wie EXODUS ins Gesamtbild zu integrieren.

Hinsichtlich des Groove-Anteils lassen sich für mein Dafürhalten sowohl MACHINE HEAD aber auch SEPULTURA einigermaßen heraushören, durch die zuvor erwähnten "klassischen" Fragmente erhält die Chose nicht nur reichlich Energie und Dynamik, sondern auch einen durchaus eigenständigen Charakter. Gesangstechnisch wird ebenso derber Stoff geboten, ohne jedoch zu eindimensional zu werden, oder in Gegurgel abzudriften.

Im Gegenteil, Matt Joszef versteht es einfach - durchaus dem jungen Max Cavalera ähnlich – seinen Emotionen freien Lauf zu lassen und uns an diesen teilhaben zu lassen. Das passt gut zum Gesamterscheinungsbild und macht in Summe Lust auf mehr, auch wenn man durchaus noch in Sachen Nachhaltigkeit nachzubessern muss, um wirklich etwas zu reißen.


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