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Reviews der Band
Enemynside - Let The Madness Begin

Enemynside

"Let The Madness Begin"
CD-Review, 3655 mal gelesen, 07.08.2004 Wertung 08/10

Interviews der Band
Enemynside
Enemynside
2372 mal gelesen, 26.08.2004

News der Band

07.06.2010

Die Thrasher ENEMYSIDE haben im April die Temple Of Noise Studios betreten um ihr drittes Album (vorläufig "The Black Issue" genannt)...

01.12.2007

ENEMYNSIDE haben einen Vertrag mit Sleazy Records unterzeichnet. Über diese erscheint Anfang nächsten Jahres ihr Album "In The Middle Of...

25.01.2007

Der Videoclip für das Stück "Burnt By The Sun" ist nun online. Unter diesem (Link) findet Ihr das Video von ENEMYNSIDE, übrigens in...


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CD-Review

Whatever Comes

Artikel veröffentlicht am 25.09.2012 | 818 mal gelesen

Ehrlich gesagt war ich völlig von der Rolle, als ich mir "Whatever Comes" zum ersten Mal reingepfiffen hatte. Weshalb? Weil ich diese Italos als brettharte Thrash-Formation in Erinnerung hatte und es mir vor allem das von unzähligen ANNIHILATOR-Anleihen geprägte "Let The Madness Begin..." angetan hat.

Zugegeben, das ist fast zehn Jahre her und die Burschen haben eine wohl über diesen Zeitraum gesehen gar nicht einmal so große stilistische Wandlung hinter sich gebracht, in Erstaunen versetzt hat mich die Truppe aber dennoch, weil ich nicht damit gerechnet hatte dermaßen rockige (!) Klänge von ENEMYNSIDE zu vernehmen.

Zwar ist vom überaus heftigen Metal immer noch einiges zu finden, wenn auch nunmehr eher die Groove-Abteilung mit Vorliebe für METALLICA zur Phase ab der "Schwarzen" angesprochen sein dürfte, doch dazu hat die Truppe rund um Frontmann Francesco Cremisini nunmehr auch weniger metallische als furztrocken, arschtretende Rock-Elemente in ihren Sound integriert und vermag im Endeffekt gerade dadurch dennoch zu beeindrucken, auch wenn der Zugang ein wenig auf sich warten lässt.

Da die Burschen aber ihr Handwerk beherrschen und Francesco über ein sehr variables Organ verfügt, gibt es an sich keinerlei Grund für Gemecker, im Gegenteil, man weiß die Brachial-Kompositionen durch dezent an aktuelle CHANNEL ZERO erinnernde Heftigkeiten ebenso gut zu vermitteln, wie jene Tracks, in denen man den Italienern ihre Vorliebe für moderne Hardrocker vom Schlage BULLET TRAIN BLAST, STONE SOUR oder ALTER BRIDGE anmerkt.

Für mein Dafürhalten zu weit geht die Band jedoch bei "Snot" und "Hiddenself", denn auch wenn die darin zu vernehmenden elektronischen(!) Experimentier-(??)-Passagen durchaus für Abwechslung sorgen, klingt die Chose in diesen Fällen unnatürlich und sogar ein wenig orientierungslos. Auf der Gegenseite gibt es aber jedoch ausreichend kernige Brecher - in wahlweise zeitgemäß rockender ("Fearful World", oder auch “Too Many Times“, mit Gastgitarrist Ritchie KOTZEN) oder brachial-groovender ("Reveries") Bauweise, die mehr als nur gelungen sind und im Endeffekt den Entwicklungsschritt dieser Jungs auch rechtfertigen.


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