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Full Assault - Worlds End

Full Assault

"Worlds End"
CD-Review, 1554 mal gelesen, 05.11.2009 Wertung 05/10

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CD-Review

Forgotten Blood Tales

Artikel veröffentlicht am 19.09.2012 | 1701 mal gelesen

Manchmal ist es echt schön zu sehen, wie sich eine Band vom ersten zum zweiten Demo weiterentwickelt. Besagtes erste Demo (“Worlds End”) der deutschen Thrasher FULL ASSAULT konnte, ob seiner Affinität zu dem deutschen Thrash-Dreigestirn, leider nur fünf Punkte erringen. Da die Truppe aber Potential hatte, war ich auf ein weiteres Lebenszeichen sehr gespannt. Selbiges liegt nun in Form von “Forgotten Blood Tales” vor.

Ihre Vorliebe für Thrash im Stil von KREATOR, SODOM und DESTRUCTION haben FULL ASSAULT nicht abgelegt. Sollten sie ja auch nicht und mein Tipp an die Band war ja, dass sie lediglich ein wenig mehr Eigenständigkeit in ihre Musik bringen. Das haben sie getan. Das neue Demo ist verglichen mit dem Vorgänger wesentlich abwechslungsreicher und die Songs wurden von der Band vielschichtig arrangiert. Nummern wie “Days Of Sacrifice”, der Opener “Blood Sign” oder “Thirsty Hordes” stehen den oben genannten Bands nach wie vor nahe, punkten aber durch einen eigenen Charakter. Hier und da wird der Fuß länger als nur ein paar Takte vom Gaspedal genommen, was den Songs sehr gut steht und den Spannungsbogen aufrecht erhält. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich “Day Of Sacrifice”, da hier alle Stärken der Band auf den Punkt kommen und schnelle wie langsame Parts Hand in Hand gehen und treffen auf schöne Moshparts. In die gleiche Kerbe schlägt auch da schön melodische, fast schon epische “Amok Run”, das definitiv eines der Highlights auf “Forgotten Blood Tales” ist. Jetzt ist es aber nicht so, dass die Band vergessen hat wie man schnelle Thrasher schreibt. “Mangy Therapy” beispielsweise überschlägt sich vom Drumming her fast und erinnert latent an die Frühwerke von DESTRUCTION, während “The Will To Kill” und “No Survival Chance” in Punkto Aggressivität auch durchaus auf eine frühe KREATOR-Platte gepasst hätten.

Musikalisch haben FULL ASSAULT also auf jeden Fall zugelegt. Die Nummern sind abwechslungsreicher als noch auf dem ersten Demo und gehen eindeutig in die richtige Richtung. Zwar haben FULL ASSAULT ihren ganz eigenen Stil noch nicht ganz gefunden, aber den Einfluss der Vorbilder wurde heuer stärker mit eigenen Ideen vermischt und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Wer Spaß an Thrash hat, sollte der Band eine Chance geben. Sieben wohlverdiente Punkte für “Forgotten Blood Tales”.


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