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CD-Review

Forward Into Doom

Artikel veröffentlicht am 27.01.2013 | 1153 mal gelesen

Zu den Urgesteinen der Münchener Thrash-Szene zählen mit Sicherheit HATEFUL AGONY, die ihren "Stiefel“ mit Konsequenz und Hingabe, aber auch allen Komplikationen zum Trotz, die eine Band so mit sich bringen kann, bereits seit gut 15 Jahren durchziehen.

In dieser Zeit hat es die Truppe auf eine stattliche Anzahl an Gigs (u.a. mit ARMISTICE, TANKARD, WITCHBURNER und den Amis INTRUDER(!)) sowie eine eingeschworene Fan-Gemeinde gebracht, hat aber auch mit Veröffentlichungen keineswegs gegeizt und so steht mit „Forward Into Doom“ aktuell Langeisen Nummer Sechs an.

Wer mit dem herben Thrash der Burschen vertraut ist, wird ohnehin wissen, was ihn darauf erwartet, denn die Band beschreitet - trotz abermaliger Umbesetzungen im Vorfeld - ihren Weg nach wie vor mit aller Kompromisslosigkeit und ohne Rücksicht auf Verluste. Einhergehend damit ist selbstredend auch die Tatsache, dass der ungehobelte, ungemein raue Stil von HATEFUL AGONY nach wie vor nicht unbedingt massentauglich ist. Doch wen interessiert das schon?

Ihre angestammte Klientel werden die Burschen mit ihrer kruden, gleichermaßen vom Teutonen-Thrash der Marke "frühe DESTRUCTION treffen auf ebensolche KREATOR“, wie auch vom US-Thrash (Groove-betonte FORBIDDEN lassen sich mit den alten FLOTSAM & JETSAM auf ein Techtel-Mechtel ein) inspirierten Melange problemlos zufriedenstellen können.

Ähnlich wie zuletzt bei WITCHBURNER ergibt sich auf Grund des Wechsels am Mikro ("Nagetier“ Tom musste sich nach dem Ausstieg von Sänger und Gitarrist Matt das Singen zwar erst aneignen, erfüllt seine neue Rolle als Bass-spielender Sänger jedoch mehr als nur ordentlich) eine Veränderung im Gesamterscheinungsbild, wobei es auch bei HATEFUL AGONY nunmehr noch ein wenig heftiger und aggressiver zur Sache geht.

Diese Gangart passt auch verdammt gut zur Truppe, die mit "Forward Into Doom“ nach vier Jahren "Durststrecke“ seit ihrem letzten Dreher "In The Name Of God“ nicht nur endlich überhaupt wieder einmal etwas von sich hören lässt, sondern sich damit auch einmal mehr als Fixstern im deutschen Thrash-Underground beweist. Weiter so!


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