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Hopelezz - Sources Of Ignition

Hopelezz

"Sources Of Ignition"
CD-Review, 1324 mal gelesen, 13.07.2010 Wertung 06/10

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Artikel veröffentlicht am 13.04.2012 | 1592 mal gelesen

Vor knapp zwei Jahren wurde ich zum ersten Mal mit dieser Band konfrontiert, kredenzte die Truppe aus dem Ruhrpott doch ihre Debüt-EP namens "Sources Of Ignition" und konnte mich damit begeistern. Eine satte Melange aus derbem Thrash (von PANTERA bis EXHORDER), Death Metal in melodischem Mäntelchen mit Anleihen in den US of A (frühe KILLSWITCH ENGAGE), selbstredend aber auch in Göteborg (SOILWORK, IN FLAMES zu Frühzeiten) wurde kompetent und kompromisslos dargeboten und machte Lust auf mehr.

Für Nachschub ist nun endlich gesorgt, wobei auch gleich erwähnt werden kann, dass der eingeschlagene Weg für das Quintett offenbar der passende war, schließlich sind alle drei Tracks der EP nun auch auf dem ersten Langeisen zu finden. Zwar dachte ich zunächst man würde nunmehr eventuell verstärkt mit traditionellem Metal kokettieren, doch der Titel "Made Of Stainless Steel" hat im Endeffekt nicht viel mit MANOWAR und Konsorten zu tun.

Keineswegs, denn es gibt erneut das volle Programm an Brachialklängen zu hören, wobei es eine Wonne ist, sich von der Wucht dieser Burschen niederschmettern zu lassen. Nicht zuletzt deshalb, weil sie es selbst in den heftigsten Passagen nicht verabsäumen, feine und prägnante Melodien einzubauen. Diese kommen selbst im des Öfteren übergestülpten Metalcore(HEAVEN SHALL BURN lassen grüßen)-Mäntelchen zur Wirkung und konnten gewieft ins Klangbild integriert werden.

Aber nicht nur das, anzumerken gilt es auch noch, dass die drei Demo-Tracks in Summe gut ins Gesamtbild eingeflochten werden konnten, man aber dennoch erkennen kann, dass HOPELEZZ nunmehr zwar zum Großteil noch heftigeres Material am Start haben, sehr wohl aber auch Augenmerk auf melodischere Passagen und Eingängigkeit gelegt haben.

Von dieser Band wird man wohl noch einiges zu hören bekommen, denn stilistisch wie auch handwerklich machen HOPELEZZ alles richtig und einzig Sänger Fabio Sgarlato kann noch nicht ganz mit jenem Facettenreichtum aufwarten, den seine Mitstreiter an den Tag legen. Aber auch das wird sich erledigen. Hoffentlich schon beim nächsten Album.


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