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CD-Review

Inverno

Artikel veröffentlicht am 25.09.2012 | 760 mal gelesen

Bei dieser Truppe herrscht einmal mehr akute Verwechslungsgefahr, denn auch wenn man sich von den zahlreichen INFERNOs auf Grund der Schreibweise zwar zu unterscheiden weiß, existiert neben den Thrashern, um die es hier geht auch eine Black Metal-Band gleichen Namens, die noch dazu ebenso aus Bella Italia stammt.

Zumindest in ihrer Heimat konnten sich die vier Burschen, die in der Region Vincenza beheimatet sind, aber bereits einen durchaus respektablen Ruf und Namen erkämpfen und haben daher - neben positiver Resonanz auf ihr erstes Demo "Thrashformers" (geiler Titel, Jungs!) – bereits diverse Support-Slots für Größen wie Paul DI’ANNO auf der Haben-Seite verbuchen können. Nun also wagt sich das Quartett an die Veröffentlichung eines ersten Langeisens heran und kredenzt darauf auch durchwegs dynamisch und energiereich vorgetragene Schoten, die zum Großteil schon vom Titel eindeutig klar machen, worum es bei diesen Burschen geht.

Auf der einen Seite zwar durchaus an sozialkritischen Aspekten von früheren Größen wie NUCLEAR ASSAULT oder SACRED REICH orientiert, vergessen die Italos aber auch keineswegs den Spaß im Leben, auch wenn die Inspiration für Thrash Metaller, die eine Nummer schlicht "Beer" taufen, dermaßen eindeutig auf der Hand liegt, dass sich der TANKARD fast schon von selbst leert. Noch frecher erweisen sich die Jungs jedoch im Refrain zu "War", der wohl nicht nur mir irgendwie bekannt vorkommen dürfte, lautet dieser doch "War For Territory".

Apropos Referenzen: Die bereits erwähnte New Yorker Ikone rund um John Connelly lässt mehrfach grüßen, vor allem in den nicht unähnlich hektisch anmutenden Momenten. Und weil wir eben jenen alten Thrash-Helden erwähnen, sei noch hinzugefügt, dass dessen letzter Gastauftritt bei MUNICIPAL WASTE offenbar auch in Italien wohlwollend aufgenommen wurde, denn auch an die US-Thrash-Party-Kings lassen INVERNO mehrfach denken.

Eigenständig klingen diese Jungs definitiv nicht, ihr Thrash bringt aber dennoch jede Menge Spaß und von daher sollte einem Selbsttest nichts im Wege stehen!


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