Enemy Of God
Artikel veröffentlicht am 04.01.2005 | 10176 mal gelesen KREATOR sind wieder da und das mit einer ganzen Packung Wut im Bauch. Niemand hätte wohl nach einer Wiedergeburt wie "Violent Revolution" ein weitern Paukenschlag erwartet. Nun stehen KREATOR mit einem neuen Langeisen vor deiner Tür und drohen dein Domizil mit noch größerer Brutalität und Präzision niederzuwalzen. "Enemy Of God" ist das, was der Thrash in Deutschland gebraucht hat und hoffentlich den Weg ebnen wird, für einige Bands, die sich tapfer im reißenden Strom der Medienignoranz halten konnten. Drei Jahre sind vergangen seit "Violent Revolution", KREATOR sind in dieser Zeit aber kein Stück ruhiger geworden. "Enemy of God" legt überall eine Schippe nach und wirkt gegenüber dem Vorgänger noch eine Spur ausgefeilter und abwechslungsreicher, obwohl die ohrwurmartigen Passagen nicht mehr so vordergründig erscheinen. Aber eben nicht mehr so vordergründig heißt, dass sie sehr wohl noch vorhanden sind, aber erst nach mehreren Durchläufen beim Hörer zünden. Insbesondere die Soli von Leadgitarrist Sami Yli- Sirniö bilden ein zentrales Element des neuen Werkes der Essener Thrash-Götter. In jedem der Songs spürt man die Aggressionen, die sich bei Frontmann Mille Petrozza in den Jahren angestaut haben müssen und nun nach einem Ventil schreien, um sich entladen zu können. Alleine der Opener und Titelsong ist einer der unzähligen Hassklumpen auf "Enemy Of God", deren Weg von thrashigen Hitgranaten wie "Terrorist" oder "Under A Total Blackened Sky" gesäumt wird. Einmal mehr ist Andy Sneap für die brillante Produktion von "Enemy Of God" verantwortlich und hat an seinen Reglern einen kristallklaren Sound gezaubert, der trotzdem die rauchig, thrashige Note nicht vermissen lässt. KREATOR zelebrieren auf "Enemy Of God" den Spagat zwischen alten Tagen und Modernität in Perfektion und schieben mit fast beängstigender Zielsicherheit einen Thrash-Knaller an den Anfang des Jahres, den so schnell wohl keiner vom Thron holen wird.- Autor











Dem Review kann ich nur zustimmen. ENEMY OF GOD ist besser als VIOLENT REVOLUTION, die mich auch schon umgehaun hat! Ok, die Songs waren auf der VR einen Tick abwechslungsreicher, aber das schmälert nicht im geringesten die geile...
Nachdem mich Kreator nie besonders überzeugen konnte ( selbst Violent Revolution konnte mich nicht allzu sehr fesseln ), ging ich mit eher geringen Erwartungen an ihr neues Werk, ohne zu ahnen, was für ein Überhammer mich hierbei...
Nun, "tempo of the damned" mit "enemy of god" zu vergleichen, ist ziemlich gewagt, zumal erster eher in den 80er-Trash einzuordnen ist, hingegen der neue Silberling von Kreator an Härte allemal 5 Zacken härter und vom...
Einfach nur geil! Eine der besten Thrash-Platten der letzten Jahre!
Wow! Direkt mit dem ersten Song machen Kreator klar wer der Chef im (deutschen) Thrash-Ring ist. War Violent Revolution schon ein sehr gelungenes Album, das nach dem (musikalisch nicht schlechten) Outkast/Endorama Ausflug die Rückkehr zu...
Einfach unfassbar, zu was für einer Leistung die Truppe um Mille fähig ist. Da hau ich doch alles in den Sack: meine heißgeliebten Arise, Reign in Blood und Co. Nix kommt da ran, Punkt! Andere Bands werden es in diesem Jahr mehr als...
Schon jetzt sicher unter den Top Five des Jahres 2005!
ja wirklich kein schlechtes album für mich geht es aber knap an der neun vorbei aber jedem thrash fan der weis was gut is ans herz zu legen
Fette produktion, der rest ist eher langweilig. Die Platte rausch beim ersten Hören an mir vorbei, ohne einen Hauch von Begeisterung zu hinterlassen. Machine Head machen viel modernere und packendere Songs als dieses altbackene und ausgelutschte...
Soooooo traurig.. wirklich traurig. Wie kann eine Platte so verdammt gut anfangen und dann in einen Testament-Gothenburg Hybriden abwandern? Der Titelsong, Enemie of God, ist purer Thrash, wirklich guter, purer Thrash. Auf einer Skala von 10...
Wieder ein Album, das vor allem durch die Produktion glänzt. Musikmäßig befindet sich nach meinem KREATOR-Geschmack viel zuviel Midtempo auf dem Album. Die richtigen Nackenbrecher-Parts sind einfach zu wenig eingebaut. Zu einem rundum...
Unendlich geile cd! Nur Sodoms gleichnamiges Album killt noch mehr!